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CL : SR Turpin in der Kritik (Fußball und Sport allgemein)

guy_incognito, Rhein-Neckar, Mittwoch, 17.05.2023, 10:12 (vor 987 Tagen) @ Phil

Grundsätzlich zeigt es aber finde ich: A) die Kommunikation müsste zugänglich sein und

Jau, das wäre zumindest der erste Schritt, um mehr Transparenz zu schaffen. Die Kommunikation müsste zumindest aufgezeichnet werden. Ob sie über die Stadionlautsprecher oder den TV Ton laufen sollte, stelle ich zunächst einmal infrage. Es würde aus meiner Sicht vollkommen reichen, wenn sie nachträglich überprüfbar wäre.

Bis heute ist mir schleierhaft, ob Hartmann die Szene übersehen hat/ übersehen wollte oder Steegemann keine Hilfe in Anspruch nehmen wollte.

B) die VAR Leute gehören an den Ort des Geschehens. Und zwar sichtbar und klar erkennbar. Zum einen sind sie dann nicht irgendwie entschwundene "Keller Geister", zum anderen erleben Sie auch die restliche Dynamik im Stadion und auf dem Platz ganz anders.

Wo wäre der Vorteil? Ich sitze am Fernseher und erkenne die gestrige Tätlichkeit oder das Foul an Adeyemi in der ersten Wiederholung. Diese Bilder liegen auch dem VAR vor. Das Problem ist aus meiner Sicht die interne Kommunikation und die Tatsache, dass der Feldschiedsrichter der Boss sein soll. Vielleicht wäre es sinnvoller, von der "klaren Fehlentscheidung" wegzukommen und mehr Szenen direkt zu überprüfen. Nach dem Motto: "Schau dir das nochmal an, um sicher zu gehen"!

Ich bin immer wieder überrascht, wie gut der VAR bei Abseitsstellungen funktioniert. Die Szenen werden recht zuverlässig erkannt, selbst wenn das strafbare Abseits schon in einer weiter zurückliegenden Situation stattfand. Das Problem ist also nicht, dass der VAR die zweifelhaften bzw. Fehlentscheidungen nicht "sieht".

Fröhlich oder Drees werden dir immer wieder stolz erklären, wie viel "gerechter" der Sport durch den VAR geworden ist. Zieht man die Abseitsstellungen und korrekten Entscheidungen des Feldschiedsrichters ab, die der VAR überprüft, ergibt sich ein anderes Bild.

Dann sprechen wir neben der Adeyemi- oder Acerdi-Szene, die glasklar sind, über Eingriffe des VARs wie z.B. am Sonntag bei Leipzig gegen Bremen. Wer einen Schubser sehen möchte, sieht ihn. Ist die Entscheidung im Sinne des Sports? Eher nicht. Aber man wird es dir als eine der Situationen verkaufen, in der der VAR ganz toll eingegriffen hat.

Deshalb: weg von der klaren Fehlentscheidung, hin zur Überprüfung von mehr Szenen, auch wenn der Heiligenschein des Feldschiedsrichters dann nicht mehr ganz so hell leuchtet.


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