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Wir sind mit Watzke sehr lange sehr gut gefahren (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 18.04.2023, 18:13 (vor 1217 Tagen) @ Sascha

Wir sprechen ja hier über ein erhebliches Volumen. Und, soweit ich das durchdringe, geht es einerseits um Liquidität und andererseits um eine verbesserte Platzierung im Ausland (=Beratungsleistung des Investors, analog zu einem Sportvermarkter wie Sportfive beim BVB).

Man darf kritisch annehmen, dass der Investor mehr will als nur eine 2%-Verzinsung. Aber soweit ich das ganze mitbekommen habe, sind die genauen Konditionen doch gar nicht bekannt. Ich habe die Diskussion jetzt nur stichpunkthaft gesehen, aber wissen wir, welchen Einfluss sich der Investor nun genau versprechen lässt oder ob die Rückzahlung variabel/fix ist?

Wenn der Investor direkten Einfluss will und das Geld fix, unabhängig von den Erfolgen der Auslandsvermarktung, an den Investor zurück fließt, empfände ich den Deal für maximal schlecht.

Wenn es aber so ist, dass man als DFL frisches Geld generiert, der Investor keine direkte Einflussmöglichkeit bekommt (oder ein Stimmrecht, analog zu jedem Club, ohne Sperrminorität oÄ) und das Risiko durch variable Rückzahlung (wenn der Investor seinen Job gut macht partizipiert er an den Gewinnen, wenn er es schlecht macht erhält er weniger Geld als er einzahlte) aufgeteilt wird, empfände ich den Deal als akzeptabel.

Davon abgesehen muss und darf man über die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Clubs diskutieren und streiten. Das Eine hat aber nur bedingt mit dem Anderen zu tun.


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