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Getränkepreise (Spieltage)

markus, Sonntag, 12.02.2023, 12:24 (vor 1066 Tagen) @ DankePapa

Am Ende des Tages entscheidet der Kunde. Nie im Leben käme ich auf die Idee, solche Preise zu zahlen. So groß kann Durst oder Lust auf Besäufnis garnicht sein. Entweder trinke ich dann zuhause vor oder kaufe günstiger vor dem Stadion, bzw im Aldi als Wegbier.
Die Unternehmen reizen es aktuell komplett und in ekelhaftester, kapitalistischster Art und Weise aus. Wie damals bei der Euroumstellung. Selbst ohne Inflation und Krieg werden die Preise, da gehe ich jede Wette ein, nicht mehr groß sinken. Höchstens als Mogelpackung mit weniger Inhalt.

Da braucht man nicht groß Wetten, das ist schon deshalb so, weil die Inflation nunmal nicht unter Null gehen wird (nur dann sinken die Preise). Das Ziel der EZB ist eine Inflationsrate von 2%/Jahr, was wohl frühestens im Jahr 2025 der Fall sein wird. In diesem und im nächsten Jahr werden die Preise wohl nochmals deutlich stärker steigen. Wird nicht lange dauern, bis auf dem Preisschild eine 6 oder 7 vor dem Komma stehen wird. Und auch dann werden die Leute es kaufen.

Es liegt an uns als Konsumenten. Geiz ist geil ist vorbei. Verschwendung und Überfluss dito. Das finde ich widerrum gut. Fleisch billiger als Hundefutter ist abartig. Aber alles hat Grenzen. Die Gehälter steigen in den wenigsten Fällen mit. Außer bei den Bonzen. Dementsprechend wird gespart und verzichtet. Und mir geht's gut damit. Nicht nur das Portemonnaie profitiert, sondern auch Umwelt und Gesundheit. Unternehmen, die maßlose gierig sind, dürfen herzlich gerne zugrunde gehen.

Stimmt so aber auch nicht. Die Gehälter werden in diesem Jahr um die 5% steigen im Durchschnitt. Das wird allerdings wohl erneut weniger sein als die weiteren Preissteigerungen, allerdings nicht mehr so heftig wie 2022.

Solange die Einkaufswagen allerdings weiterhin bis obenhin voll sind wie bisher, wird sich nichts ändern.
Vielen in diesem Land scheint es noch verdammt gut zu gehen. Bei gleichzeitigem Jammerton.

Deshalb ist die Rezession bisher ausgeblieben. Es wird viel gemeckert, aber der Konsum läuft geschmeidig weiter.


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