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Getränkepreise (Spieltage)

istar, Sonntag, 12.02.2023, 12:20 (vor 1066 Tagen) @ DankePapa

Am Ende des Tages entscheidet der Kunde. Nie im Leben käme ich auf die Idee, solche Preise zu zahlen. So groß kann Durst oder Lust auf Besäufnis garnicht sein. Entweder trinke ich dann zuhause vor oder kaufe günstiger vor dem Stadion, bzw im Aldi als Wegbier.
Die Unternehmen reizen es aktuell komplett und in ekelhaftester, kapitalistischster Art und Weise aus. Wie damals bei der Euroumstellung. Selbst ohne Inflation und Krieg werden die Preise, da gehe ich jede Wette ein, nicht mehr groß sinken. Höchstens als Mogelpackung mit weniger Inhalt.
Es liegt an uns als Konsumenten. Geiz ist geil ist vorbei. Verschwendung und Überfluss dito. Das finde ich widerrum gut. Fleisch billiger als Hundefutter ist abartig. Aber alles hat Grenzen. Die Gehälter steigen in den wenigsten Fällen mit. Außer bei den Bonzen. Dementsprechend wird gespart und verzichtet. Und mir geht's gut damit. Nicht nur das Portemonnaie profitiert, sondern auch Umwelt und Gesundheit. Unternehmen, die maßlose gierig sind, dürfen herzlich gerne zugrunde gehen.
Solange die Einkaufswagen allerdings weiterhin bis obenhin voll sind wie bisher, wird sich nichts ändern.
Vielen in diesem Land scheint es noch verdammt gut zu gehen. Bei gleichzeitigem Jammerton.

Rechne den auf 12,- € gestiegenen Mindestlohn und die Inflation raus, dann hast du in etwa die Bierpreiserhöhung in den Stadien raus.

Und wenn du sagst, Geiz ist geil wäre vorbei, dann widersprichst du dir mit dem Rest selbst.

Du hast aber recht damit, am Ende entscheidet der Kunde und es geht uns noch verdammt gut.
Sieht man ja auch daran, was da regelmäßig an Bier auf die Tribüne geschleppt wird und wieviel davon durch die Gegend geschmissen wird.

Und darüber, dass es uns mehrheitlich gut geht, sollte man sich eigentlich freuen.

Was an sonstigen Preiserhöhungen, besonders im Energiesektor, irgendwann zurückgenommen wird, da darf man tatsächlich gespannt sein.
Aber auch da ist man als Kunde auch nicht komplett machtlos.


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