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Nur 3,5 Jahre: ein neuer Trend? (BVB)

Ulrich, Donnerstag, 19.01.2023, 22:29 (vor 1314 Tagen) @ Sneider

Wenn’s € 35 Mio. (alles inclusive) für 3,5 Jahre sind, scheint mir das wohl marktüblich und der BVB hätte für einen Ersatz deutlich mehr bezahlt (natürlich im Vergleich auch alles inklusive). Ich bin zwar bisher kein Moukoko-Fan, aber mag mich täuschen.
Spannend finde ich, dass Ryerson auch nur für 3,5 Jahre unterschrieben hat. Wollen die Spieler die Chance auf ablösefreie Wechsel (und Handgeld) erhöhen oder will der BVB das Risiko von satten/unzufriedenen/aussortieren Spielern reduzieren? Ist das ein Trend im Markt oder zufällig bei diesen beiden Spielern?

So wie ich es verstehe, sind bei den 35 Millionen Euro auch reichlich Erfolgsprämien dabei. Diese Summe wird nur fällig, wenn alles optimal läuft.

Ich kann mir vorstellen, dass Moukoko von der ganz großen Karriere träumt, und er sich deshalb nur für einen mittleren Zeitraum bindet. Das muss nicht heißen, dass er in zwei bis zweieinhalb Jahren automatisch weg ist, aber die Möglichkeit besteht. Und er hält sich die Option offen, dann ggf. seinen Vertrag mit dem BVB nachzuverhandeln.

Bei Ryerson könnte die Initiative für die Laufzeit auch vom BVB ausgegangen sein. Wenn alles klappt wie erhofft, dann bekommt man einen soliden Spieler. Dass er aber so einen Leistungssprung macht, dass die ganz Großen in Europa ihn abwerben, das erscheint eher unwahrscheinlich. Falls gewünscht, kann man dann wahrscheinlich den Vertrag zu vertretbaren Konditionen verlängern. Läuft es nicht wie erwartet, dann steht er nicht ewig auf der Gehaltsliste.


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