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Sky: Moukoko-Vertragsverlängerung beim BVB steht NICHT kurz bevor (BVB)

Kayldall, Luxemburg, Samstag, 17.12.2022, 13:11 (vor 1347 Tagen) @ Sneider

Nicht anders zu erwarten gewesen. Er wird nicht bleiben. Irgendwo zahlt jemand mehr, fraglos. Es zeigt sich wieder das strategische Dilemma des BVB: die finanziellen Mittel reichen nicht für die sportlichen Erwartungen. Da nun die großen Clubs bereits viel Geld in Jugendspieler investieren, wird das Geschäftsmodell des BVB der letzten Jahre (günstig verpflichten, ausbilden, teuer verkaufen und mit dem Gewinn die Mannschaft finanzieren) nicht fortzusetzen sein. Jude wird wohl erstmal der letzte große Deal werden.

Ja, um Deutscher Meister zu werden müßte man noch mehr Geld in Transfers stecken können, das stimmt. Obwohl aktuell ja gerade Teams wie Union und Freiburg beweisen, dass sportlicher Erfolg auch mit weniger Geld möglich ist als der BVB hat aber das funktioniert wohl nicht auf Dauer auf dem Erfolgslevel, wo die Erwartungen des BVB sind ohne noch mehr Geld(dann muss man es noch richtig einsetzen und keine Fehleinkäufe damit machen). Da geb ich dir Recht.

Was das finanzielle Geschäftsmodell des BVB angeht geb ich dir nicht recht, das wird auch weiterhin funktionieren, Spieler billig einzukaufen und wenn sie den Durchbruch schaffen, sie teuer zu verkaufen aber das Risiko von Fehleinkäufen wird höher werden, da sowohl die vom BVB gezahlten Summen für Talente als auch die Summe die der BVB nachher beim Weiterverkauf für diese Spieler bekommt im Erfolgsfall steigen. Zahlt man also mehr für Talente und die schaffen es nicht und man kann kein Geld mehr reinholen mit ihrem Verkauf oder weniger als man gezahlt hat, dann ist der Verlust höher als früher mal, wo die Transfersummen insgesamt niedriger waren. Im Erfolgsfall kassiert man aber auch mehr Geld, höhere Summen als früher.

Das Schwierige dabei ist den sportlichen Erfolg gleichzeitig maximal hoch zu halten, weil man Spieler holt, wo beide Seiten(Verein und Spieler) wissen, dass der BVB nur eine Durchgangsstation für sie ist. Da ist es nicht verwunderlich, wenn diesen Spielern ihre persönliche Karriere wichtiger ist als der Verein und das macht es sportlich natürlich schieriger als wenn man einen Verein hat wie Bayern, die einfach Spieler kaufen und wenn sie gut genug sind oder werden, sie behalten und nur die schlechten Spieler abgeben oder sehr selten mal einen Topspieler an einen besseren Verein verlieren.


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