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Vorfall im Sch*lker Gästeblock (Fußball und Sport allgemein)

Zico80, Freitag, 28.10.2022, 12:09 (vor 1186 Tagen) @ Davja89

> Naja Nazi ist nix anderes als die Abkürzung für Nationalsozialist.

Dementsprechend dürfte man das Wort nur für Deutsche zwischen 1933 und 45 verwenden? Wie oben bereits gefragt: Für Leute wie Maassen oder Otte, die am von Dir ins Spiel gebrachtem rechten Rand der CDU sind, also nicht? Was ist mit Höcke?

> Aber im heutigen Sprachgebrauch wird es doch von den Meisten für Rassisten und Menschen vom rechten Rand im allgemeinen benutzt. Das wäre auch noch irgendwo hinnehmbar.

So ungefähr versuche ich es auch zu nutzen. Vor allem, wenn Leute sich öffentlich sowohl rassistisch als auch queerfeindlich als auch frauenfeindlich verhalten, dann ist Nazi doch deutlich einfacher als "rassistisch, queerfeindlich frauenfeindlich" + etc.) und ich denke, die meisten verstehen dann auch, was man meint.

Die gewählte Selbstbezeichung von Menschen mit diesen drei Eigenschaften ist ja gerne konservativ. Empfinde ich dann auch nicht korrekt gegenüber Konservativen, die nicht rassistisch, queerfeindlich etc sind. Als Beispiele dafür führe ich mal Daniel Günther, Armin Laschet oder die von mir sehr sehr sehr gemochte Rita Süssmuth auf.

> Aber für nicht unerhebliche Gruppen wird der Begriff Nazi ja schon für alles was rechts der Mitte ist benutzt.

Das finde ich eine recht schwammige Formulierung, um darauf konkret zu antworten. Für welche Gruppen gilt das und wo steht die Mitte? 1933 - 45 war die Mitte auch ziemlich Nazihaft. Wenn wir ehrlich sind, sogar noch deutlich länger. In den USA, Russland, Brasilien oder Ungarn finde ich die Mitte auch schon ziemlich nazimässig.

Ich bin nun wirklich weit weg vom dem was so ich als Konservativ bezeichnen würde, aber das ist nun mal im politischen Spektrum eine erlaubte Meinung.

Was genau ist im politischen Spektrum eine erlaubte Meinung? Konservativ sein? Welche Meinung ist denn konservativ? Oder meinst Du rassistische, queerfeindliche, frauenfeindliche Meinungen? Ja, das stimmt, sie sind leider sogar ein grosser Teil unseres politischen Spektrums, wie Du ja selbst im nächsten Satz beschreibst.


Selbst Teile der AfD (offiziellen) Positionen ist noch von unserem demokratischen Spektrum abgedeckt.

Das waren Teile von Hitler's Position ebenfalls, er wurde ja sogar demokratisch gewählt und von den "gemässigten Konservativen" dann auf den Thron gehoben. Würdest Du Hitler also auch nicht als Nazi bezeichnen? Ansonsten wäre es eher nicht unterstützend für Deine Argumentation, wenn die AFD auch mal etwas sagt, was nicht rassistisch ist.

Das können wir beide absolut scheiße finden. Ich tue es jedenfalls. Trotzdem kann ich jemanden halt nicht einfach die Fresse polieren weil er in einem Freiwild Shirt rumrennt.
Das ist dann Undemokratisch.

Da stimmen wir überein. Habe ich allerdings auch nicht behauptet.


Wie weit der zivile Wiederstand gehen darf gegen Demokratie Feinde ( Beispielweise blockieren von Demos, Beschädigen von Wahlplakaten etc.) ist dann ein ewiger Streitfall.

Da hege ich durchaus auch Sympathien für die Gegendemos. [/i]

Auch hier stimmen wir komplett überein.

>
[quote]Aber um sowas geht es hier nicht: Der Vorposter hat hier sehr eindeutige Ansagen gemacht. Da wird er damit leben müssen das die meisten seine Werte und Meinung eben nicht teilen sondern ablehnen.
[/quote]

Das wird er. Ich bin mir sicher, dass kann er aber auch.


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