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Perverses Urteil (Fußball und Sport allgemein)

CrimsonGhost, Freitag, 28.10.2022, 00:32 (vor 1186 Tagen) @ markus

Du willst also, dass die Täter schweigen, dass Opfer durch seine Ausage vor Gericht das Trauma erneut durchleiden muss und am Ende die Geschichte nicht beweisbar ist und zu Freisprüchen führt?

Respekt!

Opfer von sexuellem Missbrauch haben eh schon Schwierigkeiten aus Scham den Scheiß anzuzeigen, Beweisbarkeit ist häufig auch schwierig. Wenn die Täter aus Furcht vor schweren Strafen schweigen oder Aussage gegen Aussage steht, endet es im Freispruch. Das Opfer ist erneut traumatisiert und muss damit leben, dass ihr die Täter jederzeit lachend frei und unbelastet begegnen können.


Lösungsvorschlag: Opfer sollten unter vier Augen Aussagen dürfen. Es ist doch ein Unding, dass das vor den Peinigern geschehen muss.

Da muss das Opfer trotzdem vor einem Dritten eine Aussage machen, welches die tiefste Scham betrifft. Viele Opfer gehen nicht zur Polizei, weil sie die Tat nicht wieder durchleben wollen. Das heißt nach der(n) Aussage(n) bei der Polizei soll das Opfer Monate/Jahre später nochmal beim Richter aussagen, wieder alles im Detail schildern. Dazu kommen eventuell noch Gespräche mit Gerichtspsychologen und Sachverständigen und die medizinische Untersuchung.

Keinem Opfer von sexueller Gewalt wird dadurch geholfen.


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