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"Es geht darum, dass wir nicht übereinander reden, sondern miteinander" (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 21.10.2022, 18:52 (vor 1405 Tagen) @ Newsteam

Dortmunds Trainer spricht zwei Probleme an

Quelle: Kicker

Gruß

Newsteam

Zitat Terzić: "Ich werde jetzt permanent mit Aussagen konfrontiert, die irgendein Spieler getätigt hat. Und die Spieler werden konfrontiert mit meinen Aussagen. Ich bleib dabei: Es geht darum, dass wir nicht übereinander reden, sondern miteinander reden. Aus dieser Geschichte werden wir lernen und haben das auch schon angesprochen."

Dann hoffe ich, dass damit auch wirklich Schluss ist.

Differenzen in einem Team behebt man nicht, in dem man in der Öffentlichkeit andere kritisiert. Das klärt man untereinander. Sonst werden die Gräben nur noch tiefer.

Wir haben nur diese Spieler und keine anderen. Und daran wird sich auch im Wintertransferfenster nichts ändern, von ein, zwei Transfers möglicherweise abgesehen. Manche dieser Spieler möchte man vielleicht lieber heute als morgen loswerden und bei anderen wünscht man sich eventuell, man hätte sie nie verpflichtet. Nützt aber alles nichts, unsere Saisonziele müssen und können wir nur mit diesem Kader erreichen und mit keinem anderen.

Und diese Saisonziele werden wir nur erreichen, wenn wir ein einigermaßen funktionstüchtiges Team auf dem Platz haben. Elf Freunde müssen es nicht sein, dass ist im professionellen Fußball ohnehin eine Schimäre. Aber eine Zweckgemeinschaft auf Zeit, in der alle auf ein Ziel verpflichtet sind, ist schon erforderlich. Und das sollte auch hinzubekommen sein. Wenn jetzt tatsächlich Differenzen intern und nicht mehr öffentlich ausgetragen werden, dann wäre ja schon einmal ein wichtiger Schritt getan. Viel Trainingsarbeit steht bis zur WM-Pause nämlich nicht mehr zur Verfügung.

Im übrigen bleibe ich dabei, dass dieser Kader über genug Qualität verfügt, um unsere Saisonziele zu erreichen. Und ich habe auch keine Zweifel, dass wir diese Ziele erreichen.

Wenn wir uns fußballerisch weiterentwickeln und vor allem auch nicht von der fußballerischen Entwicklung abgehängt werden wollen, dann müssen wir allerdings auch den Kader verändern. Das wissen die Clubverantwortlichen auch und sie wissen auch, dass dies nicht in einer Transferperiode erledigt sein kann. Kehl und andere haben es ja explizit so zum Ausdruck gebracht.

Gegen den VfB können Terzić und die Mannschaft zeigen, dass man als Team agiert. Ich persönlich bin und bleibe da auch optimistisch.


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