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Es ist gut für uns (Fußball und Sport allgemein)

koom, Montag, 18.07.2022, 14:14 (vor 1285 Tagen) @ ersiees

Stimme ich dir zu. Aber: Angriffe von außen sehen gut aus, aber die große Gefahr entsteht auch dort im Zentrum. Von der Torauslinie selbst erzielt man kaum ein Tor. Entweder dribbelt der Spieler in diesen Bereich (ala Robben) oder es gibt den Paß in den Rückraum. Dieser "Zwischenlinienraum" oder "Halbraum" ist ja deswegen auch so begehrt, weil dort die Zugriffsprobleme zwischen Verteidigung und Mittelfeld entstehen.

Theoretisch ist die Dreierkette eine Antwort darauf, weil sie ermöglicht, dass ein Verteidiger konsequent und frühzeitig attackieren kann. In der Praxis sieht man das aber praktisch nie, schon gar nicht in einer offensiven Dreierkette. Gute Fünferketten-Interpretationen nutzen sowas, aber die sind auch eher was für den Underdog.

Wenn das so offensichtlich ist, warum macht man trotzdem nichts für den Bereich? Man setzt einfach darauf, dass die personelle Anzahl in der Offensive ausreicht, um dort eine stabile Zirkulation zu erreichen und den Gegner so sehr einzuschnüren, dass ein Weg für den Konter zu weit wird. Die Bayern machen das ganz gut, der BVB machte das unter Rose und auch sonst viel zu wenig. Diese typische Spielweise, wo man im Ballbesitz ein U um den Strafraum bildet und zirkulieren lässt, ist dabei der typische Ausdruck. Der BVB war da IMO zu sehr abschlussfixiert und hat lieber früh einen schlechten Torschuss oder Dribbling gemacht.


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