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Haaland: ManCity mit bestem Angebot (BVB)

DomJay, Köln, Donnerstag, 14.04.2022, 15:21 (vor 1618 Tagen) @ Vati Morgana
bearbeitet von DomJay, Donnerstag, 14.04.2022, 15:40

Man wird immer wieder Spieler verpflichten, deren Ambition es ist irgendwann bei einem noch größeren Verein zu spielen. Dieser Antrieb ist auch wichtig.
Daraus ging unter anderem Weltfußballer Lewandowski hervor oder Pubkikumslieblinge wie Kuba oder Shinji. Der überwiegende Teil wird mit der Unterschrift beim BVB vermutlich schon einen groben Karriereplan im Kopf haben, der nicht in Dortmund endet. Das ist nicht die Sache.

Der entscheidende Unterschied ist jetzt Spieler zu verpflichten, die uns bereits als Talent entwachsen sind und nur mit dem Versprechen verpflichtet werden können sie frühzeitig aus ihrem Vertrag zu entlassen. Im Erfolgsfall winken dann sogar noch erhebliche Boni.
Dieser Spieler kommt anders als die vorgenannten, nie in Dortmund an. Der Berater ist mit Unterschrift bereits auf der Suche, die Laufzeit auf dem Papier quasi nichtig. Kann man gutheißen, weil beispielsweise Haaland sportlich Herausragendes geleistet hat. Für die Kaderhygiene, Stimmung im Team und Außendarstellung des Vereins finde ich das Paket trotzdem unglücklich. Ganz zu schweigen von der sportlichen Herausforderung permanent mit Ansage Eckpfeiler zu ersetzen.

Da werden wir uns nicht mehr einig. Erst hieß es: Das verhindert Titel. Das ist widerlegbar.

Jetzt soll der BVB Talente ablehnen, weil man sich als Verein für zu klein sieht. Das kann ich so auch nicht mitgehen, der BVB ist nie zu klein.

Zudem: Diese Strategie hat auch dazu geführt, dass uns nächste Saison Spieler wie Reus, Süle, Hummels oder Meunier, Hazard, Hitz, Can zur Verfügung stehen. Alles gute Spieler und daher auch nicht billig im Gehalt und wahrscheinlich keiner mit der Vermutung ihn wieder zu verkaufen.

Zu Zeiten von Klopp wäre Hazard hier ein Königstranfer gewesen, den uns hab Leverkusen finanziell hätte ausstechen können. Hitz war und wäre bei einigen Vereinen Stamm, wir können ihn als BU parken.

Und das kann man, weil man einen hohen Umsatz macht und regelmäßig 40,50,60 oder auch mal 80+ Millionen Transfereinnahmen mit eigentlich zu „großen“ Talenten erzielt.


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