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Neu auf schwatzgelb.de: Mein Problem mit dem "Haalandkult“ (BVB)

koom, Mittwoch, 23.03.2022, 12:56 (vor 1640 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Finde den Artikel nicht so gut, aber erklärt einiges über die aktuellen Problematiken des Vereins und seiner Fans.

Halaand ist ein einwandfreier Sportler. Rackert auf dem Platz, ist leistungsstark, anständig. Kein Treter, kein Motzer, keine Starallüren. Ein Spieler, wie man ihn sich wünscht. Und plötzlich, als es im Verein mal eher so mittelmässig läuft, weil das Hire & Fire und die generelle Planlosigkeit in Sachen Kader und Spielweise und Zukunft dazu führt, dass nichts so richtig zusammenhängt, wird er motzig/quengelig, Körpersprache ändert sich ins Negative - allerdings erst nachdem er wochen- und monatelang genau das Gegenteil gemacht hat, angetrieben und angepeitscht.

Witzig für Aussenstehende ist das umgekehrte Fanverhalten bei Bellingham. Wie Halaand: Toller Kicker, kann man nichts meckern. Richtig gut. Und fängt plötzlich an, seine Mitspieler anzupöbeln. Aber im Gegensatz zu Halaand wird er nur weiter verehrt, obwohl er die gleiche Frustration und ähnliche Mittel verwendet wie dieser. Aber Haaland wurde ja schon medial auf die BVB-Bühne des Weiterverkaufs gestellt, während man das bei Bellingham noch nicht macht.

Am Ende des Tages sind beides tolle Spieler. Auf beide muss man bauen, beide muss man halten bzw. gleichwertige Spieler finden in Sachen Einstellung. Und die Probleme angehen, die beide so sehr nerven, dass sie zu Verzweiflungstaten greifen. Aber es ist halt auch vereinsseitig immer einfacher, die Schuld nur dem einen Spieler zu geben, anstatt beim Großen und Ganzen was zu kritisieren. So wie der geldgierige, fette Süle, der eben auch nur aus Geldgier und Fettsucht zu Dortmund wechselt. Die Bayern wollten den ja sowieso nicht halten, ist ja auch ständig verletzt.


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