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A45 bleibt bei Lüdenscheid noch für Jahre gesperrt (Fußball und Sport allgemein)

Philipp54, Samstag, 08.01.2022, 13:24 (vor 1474 Tagen) @ herrNick

Zumindest denke ich, dass die LKWs auch dann über die Brücken fahren würden, wenn ich anstatt bei Amazon beim Lokalen Händler einkaufen würde.


Damit würde ein Großteil der Anlieferungen mit Fahrzeugen zur Haustür mit der Folge von Städteverstopfung, Umweltbelastung usw. wegfallen.


Wenn alle beim lokalen Händler in der Stadt einkaufe, fahren dort deutlich mehr LKW hin als heute. Die Städteverstopfung dürfte kaum besser werden. Die Leute, die dann für ein Produkt mit dem Auto in die Stadt fahren sorgen für den Ausgleich beim Thema Umwelt. Zusätzlich muss ein Laden - im Gegensatz zu einem Lager - schön warum und hell beleuchtet sein. Da verliert der Einzelhandel.

Die Städte haben die Anfahrtszeiten reguliert, damit LkW und Einkäufer weniger aufeinandertreffen. Die Direktlieferungen sind davon nicht betroffen. Das ergibt erhöhten Lieferverkehr zu allen Zeiten, bei Amazon bis 22.00 Uhr. Wegen den Direktlieferungen sinkt nicht automatisch der private Verkehr zum Einkaufen. Das Auto fährt mit weniger Einkaufswaren nach Hause, der Umsatz in den Geschäften sinkt. Der nächste Schritt ist, dass es Amazon-Läden werden.

Die riesigen Logistikzentren bringen auf der Wegstrecke dorthin hohe Schäden an den Fahrbahnen.


Auch die Produkte, die an lokale Händler kommen, lagern in Logistikzentren.

Vor Amazon waren die kleiner, bei den Speditionen selbst und großflächiger verteilt.
Die B´s an der Rheinschiene werden Lkw-tauglich gemacht, damit auch darüber die Anlieferungen zu den Logistikzentren laufen können, mitten durch die Ortschaften. Unser B´s hier sind ständig Baustellen über Jahre, keine Ausweichstrecken, Brücken wegen der LkW-Last nur einspurig befahrbar, werden nicht saniert und der Berufsverkehr staut sich.
Wenn ich an die ganzen Brücken an der Sauerlandlinie denke, wird mir schwindelig bei den Sanierungskosten. Da würde sich eine privat finanzierte Amazon-Spur lohnen.Wie eine Busspur in den Städten.

https://www.merkur.de/wirtschaft/amazon-umsatz-steuern-gewinn-zahlen-quartal-internet-online-shop-eu-deutschland-grossbritannien-90502992.html

Die sollen sich an den Schäden beteiligen, die sie anrichten.
Wenn es nach Scheuer gegangen wäre, hätten noch mehr "Andere" dafür geblecht.

Bezahlt Amazon die Infrastruktur mit, verkürzen sich auch die Genehmigungsverfahren.
Wäre sicher, dass die dann Druck machen würden, dass eine tagesgleiche Zustellung garantiert wird.
Ich brauch sowas nicht.

btw. Die Umwandlung eines Flächenbebauungsplan oder eines Genehmigungsverfahren auch für Brücken ist an der Ahr enorm verkürzt. Wo ein politischer Wille....


Natürlich fände ich es super, wenn Amazon für jedes Stück, dass sie in Deutschland verkaufen, Steuern zahlen. Aber die von Dir angesprochenen Probleme sind Konsumprobleme und keine Amazonprobleme.

Mit den Steuerzahlung ständen sie mehr unter Konkurrenzdruck...oder sie müßten die Nebenkosten noch weiter senken. Denke, gegenüber Händlern und Lieferanten ist das ziemlich ausgereizt.
Es wird nach Umsatzsteigerungen gesucht, Schäden sollen Andere ausgleichen.
Man muß es nicht super finden, wenn Amazon sich steuerlich daran beteiligt, ich finde es als eine Steuerpflicht und die ständige Suche nach Steuerschlupflöcher wirtschaftlich ein riesen Schaden den sie in den Ländern anrichten.


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