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Diallo gegen Hummels auszutauschen war ein riesiger Fehler (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 30.12.2021, 01:12 (vor 1483 Tagen) @ Talentförderer

Auf der anderen Seite ist es natürlich nachvollziehbar, nicht nur junge Leute aufzustellen, sondern auch immer Spieler wie Hummels, Can oder Meunier dazwischen zu haben.

Einzelne erfahrene Spieler mit der notwendigen Zuverlässigkeit und Klasse sind als Teil eines Defensivverbundes z.T. als Anker, z.T. als Ergänzung mitunter durchaus sinnvoll.

In den Meisterjahren unter Klopp haben wir jedenfalls keine Erfahrung im Defensivverbund benötigt, sieht man einmal von Kehl in der zweiten dieser Spielzeiten ab. Die engagiert und konzentriert umgesetzte Spielweise reichte aus, um in diesen beiden Spielzeiten jeweils phänomenal wenig Gegentore zu kassieren.

Gut, das ist zehn Jahre her. Die Konkurrenz wurde von uns überrascht und hatte sich noch nicht auf unseren Spielstil eingestellt. Dennoch kann man es als Beispiel mAn nicht ganz ignorieren.

Die drei von Dir genannten Spieler sind zumindest aktuell in meinen Augen jedenfalls entweder nur eingeschränkt oder gar nicht mit der notwendigen Klasse und Zuverlässigkeit ausgestattet. Wenn Hummels spielt, muss die Defensivarbeit immer so abgestimmt werde, dass er nicht in Laufduelle muss. Das ist auch dem Bundestrainer nicht entgangen. Can ist durch seine Spielweise des Öfteren selbst ein Risiko. Meunier hat in der letzten Saison selbst in vielen Spielen Unterstützung benötigt und war ein definitiver Schwachpunkt; erst jetzt nähert er sich einem Niveau an, das man von einem von einem europäischen Topclub geholten Nationalspieler erwarten muss.

Aber in der Tat hatten wir so einen Spieler, der trotz den auch bei ihm aufgetretenen Leistungsschwankungen und verletzungsbedingten Formschwächen unter dem Strich immer ein zuverlässiger Garant für Leistung war und der durch sein Mitwirken oft genug seinen Mitspielern in der Defensive die notwendige Sicherheit gegeben hat. Das war Lukasz Piszczek. Als junger Spieler gekommen und gleich auf seiner Position eingeschlagen und bis in die Weltklasse vorgedrungen. Nach seiner OP gab es verständlicherweise Probleme, aber er wuchs in die Rolle des Ankers hinein.

In der Saison 18/19 spielten wir im ersten Saisondrittel / in der ersten Saisonhälfte in der Abwehrreihe mit zwei jungen Innenverteidigern und zwei erfahrenen Außenverteidigern. Und das hat beileibe nicht schlecht funktioniert. Der Ausfall beider Außenverteidiger hat dann zu diversen Umstellungen in der Abwehrreihe geführt. Insbesondere der Ausfall von Piszczek war dabei eine Schwächung.


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