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Wurde eigentlich in den letzten Jahren in EU und USA klar kommuniziert und zur Kenntnis genommen, (Sonstiges)

Kaya, Düsseldorf und Pfalz, Freitag, 27.08.2021, 14:09 (vor 1601 Tagen) @ Rupo

*War es das nicht wert, es noch länger zu tun?*

Ich nehme das mal auf und es ist nicht gegen Dich gerichtet, also bitte nicht falsch verstehen!

1. Wir sind in Afghanistan rein unter einer Rot-Grünen Regierung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Beteiligung_am_Krieg_in_Afghanistan
*
Die deutsche Beteiligung am Krieg in Afghanistan wurde vom Deutschen Bundestag in zwei Abstimmungen am 16. November und 22. Dezember 2001 auf Antrag der von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) geführten rot-grünen Bundesregierung beschlossen.
*

Grüne, deren Aussage früher mal war keine kriegerischen Einsätze, mit einem Ex General
https://www.deutschlandfunk.de/petra-kelly-und-gert-bastian-tod-eines-vereinsamten.871.de.html?dram:article_id=398496

die dann aber in der Realpolitik umschwenkten
https://www.bpb.de/apuz/25383/die-reform-der-bundeswehr-die-debatte-bei-den-regierungsparteien-spd-und-buendnis-90-die-gruenen

2. Wir haben in der ganzen Zeit es nicht geschafft das Land zu befrieden.
3. Wir sind dann raus, nachdem die Usa den Abzug beschlossen haben und nachdem man innpolitisch immer genug Gegenwind bekommen hat.
4. Jetzt wundern sich alle die vorher gegen militärische Einsätze waren, wie es dazu kommen konnte UND noch die Kirsche drauf zu setzen, rufen nach weiteren militärischen Einsätzen.

Wir müssten uns mal Gesellschaft so langsam entscheiden was wir wie machen wollen und es dann auch durch ziehen. Vor allem müssten wir die Menschen die es umsetzen, hier vor allem die Kräfte vor Ort, unsere Soldaten, etc. mal wirklich unterstützen und nicht beim ersten Regen nass da stehen lassen.

Das lässt sich alles mit einem Wort erklären: Geld. Sich in Afghanistan zu beteiligen war Außenpoltischer Druck bzw. Verpflichtung (das ist die Krux mit der NATO). Da hätten die Linken an der Regierung sein können, die wären auch nach Afghanistan (oder halt aus der NATO ausgetreten). Und dann hat man aus Geldgründen immer das mindeste gemacht, aber nicht das was nötig wäre (Ähnlich wie es mit der Bildung ist ;) ) und TADA: dabei kommt halt nix raus! Und jetzt könnte man natürlich mit der ganzen Bundeswehr und NATO nochmal hin, was aber auch zuviel kostet, denn Afghanistan bringt kaum Kohle mehr. Zu Beginn sollen sich die USA ziemlich am Afghanistan Krieg bereichert haben, ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Wir, die Deutschen, sollen auch ein bisschen verdient haben mit Waffenverkäufe etc. Ob das stimmt weiß ich aber auch nicht. Fakt ist: Der Einsatz in Afghanistan war finanziell nicht mehr tragbar und ist es auch jetzt nicht. Und deswegen reagiert man so widersprüchlich und inkonsequent. Man muss ja iwie nach Außen noch seine Westliche-Typische-Moral vertreten...


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