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Florentino Perez: "All I do is for the good of football." (Fußball und Sport allgemein)

s0nic, Ort, Dienstag, 20.04.2021, 15:54 (vor 1732 Tagen) @ Alones

Also auf der einen Seite, nämlich was Perez' Zustandsbeschreibung des Fußballs angeht, kann ich ihm ja noch folgen:

Viele "große Vereine" "erleiden" momentan riesige finanzielle Verluste; Fußball wird von Jahr zu Jahr weniger interessant, weil es wenige sportliche Schwergewichte und viel Kanonenfutter gibt, dementsprechend wenige sportlich interessante Duelle gibt es;
Die Funktionäre der UEFA und der nationalen Verbände profitieren massiv von einem System, zu dem sie wenig bis nichts Gutes beitragen.

Diese ESL aber als Lösung dieser Probleme darzustellen, ist nur zynisch. Wenn es um eine Erhöhung der Attraktivität des Fußballs ginge, müsste eine ESL auf dem Leistungsprinzip basieren. Die Unterschiede in der Vergütung müssten verringert, nicht noch weiter vergrößert werden.

Im Prinzip hätte ich nichts gegen eine Entmachtung der Funktionäre der UEFA. Im Prinzip hätte ich nichts gegen eine europäische Liga über der Bundesliga und den anderen nationalen Ligen, in der die sportlich Übermächtigen sich an 34 bis 38 Spieltagen messen, aber eben auch absteigen könnten. Das könnte, bei solidarischerer Verteilung sämtlicher Gelder, für erhöhte Chancengleichheit und somit für mehr sportlichen Wettbewerb auf allen Ebenen sorgen. Das könnte außerdem die Spieler entlasten, die momentan 50+ Spiele jede Saison absolvieren und daher körperlich an oder über ihre Grenzen kommen. Und das würde ich mir dann auch ansehen, wenn der BVB da mitspielte.


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