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Das Mär der mitspielenden Teams (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 21.03.2021, 15:06 (vor 2058 Tagen) @ McMisch

Ich verstehe die Aufzählung und stimme überwiegend zu in der Bewertung.

Aber die Ergebnisse zeigen doch, dass wir aus diesen Spielen eben nicht mehr holen als gegen Teams, die weiter unten stehen und mauern.

Ohne Dein Fazit nun näher zu diskutieren, folge ich ihm jetzt der Einfachheit halber einmal und schließe daraus:

Wenn wir tatsächlich gegen ‚mitspielende Teams nicht mehr holen als gegen die ‚Maurermeister‘, dann holen wir andererseits aber auch nicht weniger. Was wiederum bedeutet, dass es uns schlicht wurscht sein kann, ob es im letzten Saisonviertel gegen ‚mitspielende Teams‘ geht oder gegen ‚Maurermeister‘. Es wir dadurch weder leichter, noch schwerer für uns. Wenn also zum einen kein Grund zum Frohlocken besteht, dann gibt es zum anderen auch keinen Grund zur Wehklage.

Wir müssen eh die Gegner so nehmen wie der Spielplan sie uns vorgibt (mindestens 9 € ins Phrasenschwein!). Und da die Ergebnisse der Hinrunde gegen die SGE, die Radkappen und die Dosen ein Remis und zwei Siege waren, ist dies ein weiterer Grund, nicht in Pessimismus aufgrund der noch auf uns wartenden Gegner zu verfallen. :-)


Daher ist das Argument "wir spielen jetzt gegen mitspielende Teams. Die liegen uns besser. (Da punkten wir mehr)" aus meiner Sicht eben Quatsch.


Ob nun „Quatsch“ oder nicht, sei einmal dahingestellt.

Ich persönlich sehe es so, dass sich uns in Spielen gegen Teams, die selbst den Weg nach vorne suchen, mehr Gelegenheiten zu kontern auftun. Und der Konter ist unser stärkstes fußballerisches Mittel.

Was mich allerdings zu der Überlegung bringt, ob wir selbst überhaupt zu den ‚mitspielenden Teams‘ gehören. Denn nicht nur gegen eher agierende Teams ist es der Konter, der uns gefährlich macht, sondern auch gegen eher reagierende Teams ist es so.

Konter und der lange Ball aus der Innenverteidigung über das gegnerische Mittelfeld hinweg auf unseren Mittelstürmer - das sind eigentlich keine Attribute spielerisch überlegener Mannschaften. Sind wir es nicht, die am Ende mit typischen Mitteln des underdogfußballs zum Erfolg kommen, weil strukturierter Spielaufbau in unserem fußballerischen Vokabular nicht vorkommt?

Fragen über Fragen... ;-)


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