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Verwöhnung führt zur Entwöhnung und dann zur Entfremdung (BVB)

huerde, Montag, 14.12.2020, 07:58 (vor 2146 Tagen) @ Klopfer

Klar, der Kern ist immer, wo kommst du her und wo willst du hin. wenn man ganz oben, bzw. einen Platz unter ganz oben als Dauerparkplatz inne hat, dann fehlt das Gefühl, dass es immer weiter aufwärts geht.
Das langweilt auf Dauer, no Action any more.

Dieser x-te Entfremdungsbeitrag zeigt für mich vor allem, dass Verwöhnung zwangsläufig zu Entwöhnung führen muss.
Weitere Erfolge bleiben aus - wie sollte man da noch Leidenschaft entwickeln können ?

Aber als Fan, der vielleicht schon etwas länger dabei ist und schon ganz andere Dinge ausgehalten hat, kann ich nur sagen, das, was jetzt gerade läuft, ist Gejammer auf ganz, ganz hohem Niveau.

SGG
Klopfer


Den letzten Abschnitt sehe ich total anders.
Nein. Wir jammern nicht auf ganz hohem Niveau. Das Niveau ist erbärmlich. Nicht das sportliche. Aber das emotionale.

Wäre die Borussia einst über die Wupper gegangen... darüber müssen wir nicht reden. Aber ansonsten. Was soll denn noch trostloser werden?

Einst unter Stöger hatten wir einen Fußball zum abgewöhnen gespielt und sind am Ende in die CL-Plätze gestolpert. Unter Favre hatten wir teilweise Rekordpunktzahlen und es reicht für genau das selbe: Die CL-Plätze.

Wir können Bäume ausreißen oder total verkacken. Am Ende kommt das selbe raus. Wo soll da der Funke her kommen? Das einzige Spiel ist mal nett anzusehen und mal zum einschlafen. Das Ergebnis ist aber weitestgehend bedeutungslos.

Ich weiß nicht, ob mir Abstiegskampf lieber wäre. Aber dass ich bis zur Halbzeit Laub zusammen fege und dann mal rein schaue.... das gäbe es dann zumindest nicht mehr.
Und nein. Mir geht es keineswegs darum, dass ich Meister werden muss. Sollen das die Bayern auch 20 mal in Folge holen. Hauptsache es geht um etwas. Es gibt einen Kampf um relevante Plätze.


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