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Interview mit Favre insbes. über junge Spieler (BVB)

Djerun, Freitag, 11.09.2020, 10:19 (vor 2220 Tagen) @ Cthulhu

Zu Deinem Schlussfazit kommt es aber doch weniger aufgrund der Pressekonferenzen, als der auf Dauer recht langweiligen sportlichen Lage, dass wir schlechtere Gegner typischerweise souverän wegfideln (Ausnahmen gibts da immer), gegen bessere Gegner aber auch gar nicht hoffen müssen, dass heute mal was Magisches passiert.

Mein Eindruck ist, dass unter Favre eigentlich immer die bessere Mannschaft gewinnt, und das ist nicht das, was Fußball für viele ausmacht, sondern im Gegenteil ihn von anderen Sportarten eigentlich deutlich unterscheidet.


Stimmt, diese todlangweiligen Heimspiele zuhause gegen Atletico, PSG, Bayern, Inter oder Barca waren echt eine Zumutung, keine Chance, dass wir da mal über uns hinauswachsen.

Auswärts gegen das Kaliber ist ein echtes Problem unter Favre, da fehlt uns das Rezept und vielleicht auch die richtige Herangehensweise, aber dass die Mannschaft unter Favre nie über sich hinauswachsen könne ist doch an den Haaren herbeigezogen, man muss seinen Fußball auch nicht langweiliger machen, als er ist.

Naja klar, wir haben Atletico und Inter in einem Gruppenspiel zuhause geschlagen und auch mal gegen Bayern gewonnen. Das verstehe ich aber nicht unter "über sich hinaus wachsen". Das sind doch sportlich keine Sensationen gewesen. Und ja, auch das Hinspiel gegen Paris wurde gewonnen - unter einem "über sich hinaus wachsen" verstehe ich dann aber ein Weiterkommen gegen die...


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