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Interview mit Favre insbes. über junge Spieler (BVB)

Tom Frost, Freitag, 11.09.2020, 09:32 (vor 2220 Tagen) @ Didi

Es ist halt einfach etwas problematisch, dass der durchschnittliche Fan ihn eigentlich nur auf diesen wirklich katastrophalen Pressekonferenzen oder im Gespräch mit Ecki Häuser erlebt – und das führt sicher auch zu seinem überwiegend schlechten Standing. Aber statt da mal etwas gegenzusteuern, lässt man ihn nun eigentlich als Verein ein Jahr im Regen stehen und lässt ihn eigentlich nur auf seinem Posten, weil man sich nach Bosz etc. nicht mehr traut, ein Experiment einzugehen.

Man weiss halt, was man hat und auch, was man nicht hat. Wie so in einer mittelmässigen Ehe.

Der Verein hätte damit echt anders umgehen können, Favre aber auch. Er muss ja nach Feierabend keinen Taktik-Podcast oder Home-Stories hochladen, aber etwas normaler auf die Fragen antworten, ginge sicher auch und eine Baustelle wäre vermieden worden. Ist mir persönlich als Thema aber total egal. Nur die Überlegung, ob er es gegenüber der Mannschaft besser transportiert, interessiert mich daran.
Vielleicht unterschätze ich, wie wichtig solche Interview-Eindrücke für die Gesamtlage sind, da ich seit vielen Jahren (irgendwann unter Tuchel hörte es auf) keine PKs mehr gucke und von den Interviews am Spielfeld eh nichts erwarte.

Zu Deinem Schlussfazit kommt es aber doch weniger aufgrund der Pressekonferenzen, als der auf Dauer recht langweiligen sportlichen Lage, dass wir schlechtere Gegner typischerweise souverän wegfideln (Ausnahmen gibts da immer), gegen bessere Gegner aber auch gar nicht hoffen müssen, dass heute mal was Magisches passiert.

Mein Eindruck ist, dass unter Favre eigentlich immer die bessere Mannschaft gewinnt, und das ist nicht das, was Fußball für viele ausmacht, sondern im Gegenteil ihn von anderen Sportarten eigentlich deutlich unterscheidet.


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