Willkommen im BVB-Forum

"Anschein von Willkür" (SZ zu Fehlentscheidungen gegen den BVB) (BVB)

Kaiser23, Dienstag, 16.06.2020, 15:03 (vor 2297 Tagen) @ bobschulz

Es ist das System, sehe ich auch so. Die Frage ist nur warum?

Ist es im Zweifel für Bayern, damit mache ich am wenigsten kaputt? Ist es komplette Fehlwahrnehmung der Gegner Bayerns?

Oder kommen wir hier in den strafrechtlichen Bereich? Es fällt doch seit Jahren extrem auf was da abgeht. Selbst mieseste Spiele werden dann eben begünstigt, letztlich steigt so auch das Selbstvertrauen und das Vertrauen darauf sich immer etwas mehr auf dem Spielfeld und daneben leisten zu können als der Gegner.Die Brust wird noch breiter in einem Sport wo es auf Nuancen ankommen kann. Namen muss ich da wohl niemandem nennen. Strafrechtlich in Erscheinung getreten sind auch viele der Angestellten und Leitenden des FCB.

Rausfinden werden wir hier es nicht.


Was sich alleine Ribéry gegen uns erlauben durfte ohne auch nur einmal während des Spiels, geschweige denn nachträglich für eine Tätlichkeit belangt zu werden, lässt zumindest eine faire Sportgerichtsbarkeit anzweifeln. :)

Ich möchte nicht glauben, dass die Fehlentscheidungen auf strafrechtliche Handlungen beruhen, denke aber dass jeder Entscheidungsträger eines Verbands weiß welche Vereine ihnen in Form von Vermarktungserlösen ihr privilegiertes Leben finanziert.
Und die ECA wusste diese Macht unter Androhung einer Superliga zumindest auf Ebene der UEFA auch sehr gut auszuspielen. Man hat sich auf eine noch ungleichere Verteilung der Vermarktungserlöse aus internationalen Wettbewerben geeinigt und die kleinen Vereine damit geködert, dass sie zumindest absolut deutlich mehr verdienen. Man hat den großen Ligen feste Starplätze zugesichert. Und zumindest diskutiert ob die Startplätze für die Zukunft auch an UEFA-Rankings festgemacht werden sollten, damit die großen Vereine auch wirklich sicher jede Saison dabei sind.
Mich würde es daher auch nicht wundern, wenn man das Urteil gegen Manchester City nochmal aufweicht. Einfach weil man es sich nicht mit potenten Geldgebern verscherzen möchte.

Denke auf nationaler Ebene sind die Machtverhältnisse sehr ähnlich verteilt. Wenn Hoeneß bereits öffentlich anmerkt keine Spieler mehr zur Nationalmannschaft abzustellen, wenn Neuer nur noch Nummer zwei ist, kann man das belächeln, zeigt aber einen Ausdruck von Dominanz dem kein Einzelner auf Seiten der DFL oder dem DFB gewachsen ist.
Der Große bestimmt die Regeln. Und sorgt letztlich für das Gehalt der Kleinen...


Manche mögen das belächeln, aber ich glaube ohne den "Psychologen" Frank Willenborg wäre der DFB nie WM 2014 geworden: Es war wichtiger, dass die Bayern mit dem Pokalsieg zur Truppe stießen als dieser läppische halbe Meter es war, den der Ball von Hummels hinter der Linie war im Pokalfinale. Wenn 70.000 Leute im Stadion es sehen und "nur" die 4 Entscheider nicht, nun gut. Sehr viel Zufall. Und einfach andersrum noch nie gesehen.

Das habe ich mir auch gedacht ohne den Pokalsieg der Bayern wäre Deutschland nicht Weltmeister geworden, denn wenn circa die hälfte des Teams mit Hängenden Köpfen zur N11 kommt kann das schon negativ wirken.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: