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"Anschein von Willkür" (SZ zu Fehlentscheidungen gegen den BVB) (BVB)

Djerun, Dienstag, 16.06.2020, 09:17 (vor 2297 Tagen) @ Sascha

Im Kern trifft der Text ja das Problem einer intransparenten und nicht stringenten Entscheidungsfindung der Schiedsrichter und VARs, den mitschwingenden Subtext, ohne die diskutablen Entscheidungen gegen uns sei die Meisterschaft noch offen, empfinde ich aber als aufmerksamkeitsheischend. Das wird der Realität nicht gerecht. Auch einen Vorschlag für die Zukunft bleibt der Autor schuldig, die zynischen Formulierungen und einseitige Schuldzuweisungen in Richtung der schiedsrichterlichen Exekutive sind da wenig zielführend und werden dem Problem nicht gerecht.


Vor allem gehört zu der Wahrheit zu unserem Heimspiel gegen die Bayern auch, dass wir ansonsten eigentlich keine weiteren Chancen auf einen Treffer hatten und die Bayern, bis auf die ersten 10 bis 15 Minuten, das Spiel ziemlich souverän beherrscht haben. Es war uns ja nicht verboten, energischer und stärker aufzutreten und uns über andere Torchancen mehr zu erarbeiten.

Das ist wohl wahr. Aber war es nicht auch schon immer so, dass manchmal eine kleine (oder große) Entscheidung einem Spiel eine Wende gegeben hat? Schon so so häufig war ein Team klar unterlegen, um dann nach einem Tor aus dem Nichts o.ä. nochmal neue Motivation zu schöpfen. Es ist dann manchmal eben doch der verschossenen Elfer in einem entscheidenden Spiel, die rote Karte oder was auch immer, welches letztlich das Spiel und damit auch die Gesamtsituation beeinflusst hat. Ich selbst denke auch, dass ein 4-Punkte-Vorsprung den Bayern gereicht hätte, um das souverän durch zuziehen, doch wenn eine Fehlentscheidung so dermaßen eklatant ist im Vergleich zu anderen Situationen, dann muss das einfach angeprangert und diskutiert werden...


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