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Was ist daran so schwer zu verstehen? (BVB)

horstenberg, Block 62, Donnerstag, 16.04.2020, 18:22 (vor 2346 Tagen) @ CHS

Wieso? Logisch wäre aus meiner Sicht, für die 17 Spiele die jeweiligen Einzelverkaufspreise zu nehmen und daraus dann den Rückerstattungspreis zu berechnen. Ich halte es eher für ein juristisches Problem, wenn man jedes Spiel ohne weiteres gleich behandelt, obwohl die Verkaufspreise im freien Verkauf nicht gleich sein.


Man kann nicht mehr Geld auszahlen als eingezahlt wurde. Man hat für 17 Spiele einen bestimmten Betrag bezahlt, ergo kann man auch nur ein 1/17 davon pro Spiel zurück erhalten. Dabei ist es egal, ob der Gegner Bayern ist oder der SC Paderborn.

Ich weiß nicht, ob es dazu Gerichtsurteile gibt. Wenn nicht, wird es diese jetzt geben (es gibt ja hunderttausende Fälle, wenn man andere Vereine und Sportarten mit in den Blick nimmt).


Neben den normalen Gesetzen wäre eine unterschliedliche Berechnung ein Verstoss. Wenn man bei Bayern einen Topzuschlag zurückerstattet, wo zieht man diesen dann ab? Bei Mainz oder Hertha? Da möchte ich gerne den hören, der eine Karte für Hertha hat und nicht den vollen Preis zurück bekommt.

Welche "normalen Gesetze"? Ich nehme einmal an, bei der Rückerstattungspflicht kommen die §§ 346 ff. BGB zur Anwendung. Danach ist "Wertersatz" zu leisten. Hat ein Ticket BvB-Bayern wirklich den gleichen Wert wie ein Ticket BVB-SC Freiburg? Diese Frage stellt sich umso mehr, weil der BvB dies ja auch explizit anders sieht (was sich durch Top-Zuschläge zeigt).

Deine Ansicht, eine unterschiedliche Bewertung der Spiele sei juristisch nicht zulässig, ist jedenfalls keinesfalls vertretbar. Ob meine Ansicht zwingend ist, kann ich aber auch nicht sicher sagen.


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