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10 Millionen für den Papa? Ernsthaft? (BVB)

Blarry, Essen, Dienstag, 07.01.2020, 13:55 (vor 2434 Tagen) @ hanno29

Kompliziertes Thema. Auf der einen Seite wäre eine AK in Höhe der kolportierten 60 Millionen von unserer Seite problematisch, weil sie kaum die Gesamtkosten des Spielers abdeckt. Da müssten wir schon extrem verzweifelt gewesen sein, dem Pöbel etwas vor die Füße zu werfen, damit er glücklich ist, ohne groß Rücksicht aufs Wirtschaftliche zu nehmen.
Auf der anderen Seite sind möglichst niedrige Ausstiegsklauseln praktisch Grundlage von Raiolas Geschäftsmodell. Jeder Euro, den die Klubs untereinander austauschen, geht ihm und seinen Klienten flöten.

Am Ende bringt so eine Klausel sowieso nur Streit. Entweder fühlt sich der Verein beschissen, weil ihm Geld durch die Finger flutscht, oder der Spieler ist sauer, weil er mit Hinweis auf die AK nicht weg darf. Dabei haben wir uns in der Vergangenheit immer als dankbarer Verhandlungspartner erwiesen, wenn es darum ging, abwanderungswillige Spieler auch ohne Klausel ziehen zu lassen.


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