Willkommen im BVB-Forum

Die Frage ist doch, ob man bereit ist, wirklich etwas zu verändern (BVB)

Sven, Witten, Donnerstag, 28.11.2019, 09:12 (vor 2471 Tagen) @ Sascha

Dafür ist die Schere in der Bundesliga doch mittlerweile viel zu groß. Weder die Bayern noch wir werden in näherer Zukunft (die Schere wird eher größer werden) auch nur in die Nähe der Abstiegsplätze gelangen. Selbst ein Lothar Matthäus würde mit unserem breiten Kader, der zwar nicht gut zusammengestellt ist, aber einiges an individueller Klasse bietet, am Ende in den Top 4 landen.

Die Frage ist, ob wir damit zufrieden sind. Watzke und Zorc haben in den letzten Jahren gezeigt, wo ihre Stärken und wo ihre Schwächen liegen. Wir werden unter ihnen keine sinnvolle Kaderplanung mit der Verpflichtung eines passenden Trainers erwarten dürfen. Dafür werden wir aber wirtschaftlich gut dastehen, was nicht nur Watzkes Verdienst ist, sondern auch der von Zorc, wenn man die Ablösen sieht, die er rausbekommen hat.

Ich sehe entsprechend nur zwei Möglichkeiten: Wir machen weiter wie bisher und dann halte ich es tatsächlich für egal, ob wir mit Favre, Labbadia, von Heesen oder sonstwem weitermachen. Wir werden keine Innovationen, auch keine großen strategischen Ausrichtungen sehen, aber wir werden solide unter den Top 4 bleiben, so nichts Unvorhergesehenes passiert.

Oder aber wir versuchen jemanden zu installieren, der sich mal an Kaderplanung und Verpflichtung des entsprechenden Trainers versucht. Man könnte fast sagen, viel schlimmer kann es bei den finanziellen Möglichkeiten sportlich ja eigentlich nicht werden. Ich weiß nicht, ob Kehl (oder Sammer?) so jemand sein könnte. Vielleicht wäre es ein Versuch wert, um endlich mal Fortschritte zu erzielen. Oder wir geben uns halt wirklich mit dem zufrieden, was wir Jahr für Jahr präsentiert bekommen. Aber einfach wieder den Trainer austauschen und alles bleibt beim Alten ist aus meiner Sicht die allerschlechteste Lösung.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: