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Seien wir doch mal ehrlich: es geht nur ums Geld (BVB)

istar, Samstag, 23.11.2019, 19:17 (vor 2491 Tagen) @ Basti Van Basten

Das würde Jahrzehnte dauern und wäre den Frauen gegenüber wohl auch nicht gerecht, wenn man bedenkt, dass Frauenfußball bis 1970 vom DFB verboten (!) war, während der Männerfußball schon weit früher angefangen hat, seine Ligen, Verbände etc aufzubauen und zu etablieren. Das ist so, als würdest du jemandem beim 5000m-Lauf 2000m Vorsprung geben und dich dann darüber mokieren, dass der hintere Läufer nicht herankommt.


Der Frauenfußball hat aber bereits eine Starthilfe bekommen, indem Vereine wie Wolfsburg und Bayern da mitmischen. Auch die WMs und EMs wurden im Fernsehen übertragen. Es ist jetzt nicht so, als hätten die Frauen bei 0 anfangen müssen.

Und selbst wenn es Jahrzehnte dauert, dann ist es eben so. Wenn es ein überwältigendes Interesse am Fußball bereits heute gäbe, dann würde der Markt auch schneller wachsen.

Oder so: der Profifußball (Herren) ist mittlerweile quantitativ so aufgebläht, das es nicht nur auf Kosten der Amateure und anderer Sportarten geht, sondern eben auch dem Frauenfussball nur noch begrenztes Wachstum ermöglicht.

Denn selbst der größte Fußballfan will irgendwann auch mal was ohne Ball machen.

Also ich zumindest.


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