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Bin dagegen - der BVB würde nur traditionsreiche Teams verdrängen (BVB)

Sascha, Dortmund, Samstag, 23.11.2019, 19:11 (vor 2491 Tagen) @ pactum Trotmundense

Ich fand es eigentlich ganz gut, dass der BVB eben keine Frauenmannschaft hat. Für Teams wie Wolfsburg, Köln, Bayern, etc. sind traditionsreiche Frauen-Mannschaften verschwunden. Einfach nur weil sie gegen die finanzielle Potenz der durch die Männervereine quersubventionierten Teams nichts ausrichten konnten.

Man kann nicht auf der einen Seite gegen Red Bull, Bayer, VW und Herrn Hopp meckern, aber beim Frauenfußball genauso agieren. Wer meint, dass der Vergleich hinken würde, kann sich mal überlegen wo der Unterschied in der Vorgehensweise sein soll. Der BVB hat im Frauenfußball nicht mehr Tradition wie Leipzig im Männerfußball.

Du kannst Frauenfußball aber auch als Breitensport anbieten. Generell finde ich, dass ein gemeinnütziger Sportverein auch eben zum Großteil Sport für die Allgemeinheit anbieten sollte. Vereine wie Hannover 96 sind da viel breiter aufgestellt und bieten etliche Sportarten für Jedermann an.

Bei uns gilt das doch nur für Tischtennis und Blindenfußball. Der Großteil des Etats fließt aber in den Jugendfußball und die ersten Handballmannschaft der Damen. Beides ist Elitenförderung.

Warum überlegt man also nicht zum Beispiel, ob man nicht Frauenfußball anbietet, aber nur bis zur U19? Alle interessierten Mädchen und junge Frauen, die kicken und gerne das Trikot ihres Vereins tragen wollen, können mitmachen. Der BVB übernimmt dann auch eine gute Ausbildung für die Frauenmannschaften in NRW.

Gibt doch verschiedene Möglichkeiten, so dass man das Thema nicht einfach so abbügeln sollte.


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