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Der Fluch der Samtpfötigkeit (BVB)

hanno29, Berlin, Freitag, 22.11.2019, 11:48 (vor 2476 Tagen) @ wildwing81

Kurz gesagt stehen in dem Artikel zwei der Hauptkritikpunkte an Favre, die hier schon seit langem immer wieder in den Forumsdiskussionen auftauchen. Allerdings in epischer Breite in der typischen Röckenhaus'schen Rhetorik.

- Favre hat in seiner Zeit hier keinen einzigen Spieler besser gemacht.
- Favre ist (vielleicht) kein Trainer, mit dem man Titel gewinnt.

Das erste ist meiner Meinung nach Fakt, das zweite natürlich der Blick in die Glaskugel. Deshalb das 'vielleicht', damit ist Freddie auf der sicheren Seite, für den Fall, dass wir doch noch das Triple holen.


Ich bin jetzt auch nicht der Favre Fan aber:

Woran machst du das fest, dass Favre keinen Spieler besser gemacht hat?
Natürlich kann man darüber spekulieren ob es bei Sancho, auch wenn er aktuell einen durchhänger hat und Hakimi nicht auch bei einem anderen Trainer geklappt hätte, aber diese zwei haben eine enorme Entwicklung durchgemacht seit dem er da ist.

Sancho legte schon unter Stöger los (Leverkusen), wo er sich mal klar gemacht hat, worauf es ankommt.
Einem Tuchel würde ich auch nicht unbedingt unterstellen, dass er für die tolle Entwicklung von Dembele verantwortlich war, der war schon in Rennes mit denselben Aktionen zu sehen (unten nach hinten ebenfalls nicht zu gebrauchen).
Bei solchen Ausnahmetalente bist Du als Trainer vielleicht nur ein Wegbegleiter, wo Du nicht viel machen musst und es läuft trotzdem, weil sie es einfach können. Und je besser die Mitspieler, desto mehr können auch sie glänzen.


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