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Seit der Vaterschaft ist Reus im Formtief (Fußball live)

bobschulz @, MS, Dienstag, 10. September 2019, 11:30 (vor 68 Tagen) @ Will Kane

Sind nur Anhaltspunkte, klar. Die 5,5 gegen Schalke z.B. halte ich auch für überzogen, weil er im Grunde bis zu seiner Roten Karte gar nicht so schlecht spielte. Aber die rote Karte wird dann so stark gewichtet.

Allerdings hat wohl jeder auch selbst die Spiele gesehen und kann es so beurteilen. Es waren sehr gute Spiele von Reus seit der Geburt dabei - ich denke das ist völlig unstrittig. Und es waren, beim BVB, zwei-drei schwache Spiele dabei.

Insofern: Kein Kurs "Fußballer des Jahres 2020", aber ganz bestimmt auch nicht Kurs "Sein Kind frisst seine Form auf"...

MFG
Phil


Nur fand ich etwa Timo Werner gestern massiv schwächer als Reus, aber er wird besser bewertet. Und auch er verballerte - wie Reus gegen die NL- eine Großchance fahrlässig. Aber gut, Komparatistik hilft nicht, Reus kann absolut besser spielen. :-) Und muss das wohl auch, damit der BVB erfolgreich spielt.


Die Relation beeinflusst oft genug das Absolute. Werners Leistung gegen Nordirland wurde wahrscheinlich als besser im Vergleich zum Spiel gegen die Niederlande eingeschätzt (obwohl ein solcher Vergleich problematisch ist) und hat somit eher unbewusst die absolute ‚Benotung‘ beeinflusst.

Der Franz hatte einst sofort erkannt, dass die Schweden keine Holländer sind. Aber auch den ‚Benotern‘ beim Kicker dürfte gestern aufgefallen sein, dass die Nordiren ebenfalls keine Holländer sind. Andere Spielweise, andere individuelle Klasse. Löw hatte dies ja durchaus berücksichtigt und die eigene Mannschaft mit einer anderen Formation auf das Feld geschickt. Und er hat einigen Spieler andere Positionen zugewiesen. Werner nicht auf dem Flügel z.B., sondern als nominelle Spitze. Oder Reus etwas mehr zurückgezogen als ‚Mix‘ aus hängender Spitze und 10er. Während Reus sich auch in dieser leicht veränderten Position auf dem Feld nicht so sehr viel besser zurechtfand im Vergleich zum Spiel gegen die Niederlande, konnte man erkennen, dass Werner in seiner anderen Rolle (die aber nach wie vor nicht die für ihn ideale ist) im Prinzip auch nicht sonderlich gut, aber besser als auf dem Flügel zurechtkam.

Solche ‚Benotungen‘ sind immer auch in einem gewissen Maße subjektiv. Ihre Aussagekraft sollte man daher relativieren. Gerade wenn es um Differenzen von ein oder zwei Noten geht. Als Fingerzeig mögen sie eine gewisse Relevanz haben, z.B. ob sich die Noten eher im oberen oder im unteren Bereich bewegen.

Noten zeigen Tendenzen an, ja. Aber sie bleiben subjektiv.
In Italien etwa wird die Skala 1(sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) angewendet.
In vielen Jahren, die ich die Gazzetta dello Sport lese- immer mal wieder -, hat ein einziges Mal ein Spieler diese theoretische Bestnote bekommen:
Ein Torwart der dem bewusstlosen gegnerischen Stürmer das Leben rettete indem er die Zunge aus dem Hals zog und so die Atmung wieder ermöglichte eine 10 bekommen. Und das ist auch gut so, bei den Benotungen nicht in Extreme zu verfallen.

 

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