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Neu auf schwatzgelb.de: Die Sache mit der Einstellung (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 06.09.2019, 10:29 (vor 2451 Tagen) @ Klopfer

Das bedeutet aber auch, dass Spieler auf dem Platz sein müssen, die schnelles, präzises und sicheres Passspiel nicht überfordert.


Also kein Schulz, kein Schmelzer, kein Akanji und kein Dahoud...

SGG
Klopfer

Es geht ja um die Spielweise gegen sehr tief und kompakt stehende Gegner, welche die für unser Offensivspiel nicht die benötigten Räume zulassen. Genauer gesagt um solche Teams, die eine entsprechende Spielweise sehr extrem praktizieren. Das sind keine Clubs, die üblicherweise im oberen Tabellendrittel angesiedelt sind. Und wenn Clubs, die normalerweise im Mittelfeld zu erwarten sind, eine entsprechende Defensivausrichtung gegen uns wählen, dann praktizieren sie diese nicht wie eben jene Clubs, die permanent gegen den Abstieg spielen. Wozu auch oft Aufsteiger zählen, wobei es hier auch Ausnahmen gibt wie vielleicht Paderborn diese Saison oder ‚eigentliche Erstligisten‘.

Es geht also um eine überschaubare Anzahl von Spielen in der Saison. Und da sollte ein Kader schon so ausgerichtet sein, dass man die eine oder andere Position schon mit einem ballsichererem Spieler besetzen kann. Ein Niko Schulz z.B. ist von den Clubverantwortlichen wahrscheinlich hauptsächlich wegen seiner offensiven Dynamik auf dem Flügel sowie seiner im Vergleich zu anderen Außenverteidigern effektiven Hereingaben bei gleichzeitiger solider Defensivarbeit geholt worden. Das wird unserem Spiel auch gegen gut zwei Drittel unserer Gegner guttun (wenn Schulz in unser Spiel adäquat eingebunden sein wird). Aber gegen die anderen Teams dürfte er für die gegen diese Mannschaften notwendige schnelle, präzise und sichere Ballzirkulation eher weniger geeignet sein. Und als Außenverteidiger, der gegen solche Teams hoch stehen muss (was Schulz eh tut), ist man zwangsläufig in diese Ballzirkulation eingebunden. Ob das für alle Positionen im gleichen Maße gilt, ist eine andere Frage. Ein oder zwei weniger passstarke Spieler, die allerdings nicht der Kategorie ‚Holzfuß‘ angehören sollten, dürfte man auf für die Ballzirkulation weniger wichtigen Positionen verkraften können.

In der Innenverteidigung bin ich gespannt, wie ein Balerdi sich hier präsentieren wird. Ein richtiges Bild kann man sich von ihm naturgemäß noch nicht machen, aber ich kann mir vorstellen, dass sein Passspiel eine Optimierung für uns darstellen kann. Was Dahoud anbelangt, so ist er wohl nicht mit den Fähigkeiten eines Gündogan gesegnet, auch wenn man sich dies vielleicht erhofft haben mag.

Da die entsprechenden Gegner uns nicht den Gefallen tun und ihr Spiel gegen uns ändern werden, sollten wir unseren Kader in der nächsten Sommertransferperiode (die Wintertransferperiode scheidet hier wohl aus) angemessen adjustieren. Angemessen deshalb, weil in einem Kader durchaus unterschiedliche Spielertypen vorhanden sein sollten. Um eben angemessen gegen jeden Gegner agieren zu können.

Sicherlich ist auch das Suchen von 1:1-Situationen ein probates Mittel gegen entsprechend defensiv spielende Teams, aber zum einen kann man nicht permanent in 1:1-Situationen gehen und es kommen dafür auch nicht so sehr viele Spieler infrage. Zum anderen ist dabei die Gefahr von Ballverlusten und daraus folgenden schnellen Kontern groß. Und die haben gegen uns schon das eine oder andere Mal leider ‚gesessen‘.


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