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Sehe ich anders (BVB)

Tom Frost, Donnerstag, 05.09.2019, 13:39 (vor 2452 Tagen) @ Nietzsche

Die von Dir zitierte Vereinfachung war mir auch etwas zu viel.
Dennoch ist es eine Gratwanderung.
Unsere Qualität sollte sich zwar darin äußern, dass wir handlungsschneller sind, aber der Genauigkeitsanspruch an eine gelungene Offensivaktion ist auch ungleich höher als an eine gelungene Abwehraktion.
Letzteres kann auch mal nur darin bestehen, irgendwie den Ball zu berühren, um den Spielzug zu beenden. Wenn man da zu sehr das Tempo anzieht, überfordern wir uns hinterher selbst.

Generell ist für mich ein erfolgversprechender Ansatz, den Gegner in Aktionen zu zwingen, in denen er spontan reagieren muss und nicht auf einstudierte Abläufe zurückgreifen kann.
Manchmal kommt es mir so vor, als würden wir den Gegner im Laufe der Partie schön daran gewöhnen, wie wir spielen. Überraschend sind eher mal die Einzelaktionen wie ein Dribbling von Sancho, als ein überraschender Spielzug oder Positionswechsel. 1:1 Positionswechsel wie Sancho links, dafür Hazard rechts, sind da zu wenig. Beide auf einer Seite, mal ein Hummels, der im 16er auftaucht etc pp
Hier scheint mir Favre zu sehr die sicheren Optionen zu bevorzugen.

Auch Tempovariationen im Anlaufen (hust) sind wichtig. Wenn ich den Gegner immer ansprinte, kann er damit genausogut klarkommen, wie mit immer anjoggen. Der Mix macht es, in Sicherheit wiegen, mal eine Finte was den Laufweg angeht... Da machen wir wenig, vor allem im Kollektiv.


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