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Neu auf schwatzgelb.de: Die Sache mit der Einstellung (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 06.09.2019, 00:17 (vor 2451 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Kernaussage Deines Artikels kann ich nur zustimmen und die Forderung Favres unterstreichen, Ruhe im Spiel zu bewahren und die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das bezieht sich nicht nur auf das Offensivspiel gegen einen tief und kompakt stehenden Gegner, sondern auch auf die Konterabsicherung und die Verteidigung gegnerischer Standards. Wobei ich persönlich eher den Begriff ‚Konsequenz‘ statt Ruhe präferieren würde.

Was nicht wenige außer acht lassen, wenn sie das vermeintlich zu wenig effektive Spiel unserer Mannschaft gegen stark defensiv eingestellte und auf gelegentliche Konter lauernde Gegner bemängeln, ist die Tatsache, dass sich das entsprechende Defensivspiel in den letzten 10 Jahren verändert hat. Während Otto Rehhagel mit Griechenland bei der EM 2004 noch ‚Strafraumverrammelung mit Manndeckung und einen Libero im 5m-Raum und einem Spieler vor dem Strafraum für Konter‘ in einer Art 1-8-1 ;-) spielen ließ, geht es heute um das Nichtzulassen von Räumen für den Gegner im Verteidigungsdrittel. Die taktischen Mittel dazu wie ballorientiertes Veschieben erfordern keine allzugroße fußballerische Klasse, sondern sehr viel Disziplin und Laufarbeit. Jedes fußballerisch limitierte Team kann so einem fußballerisch überlegenen Team das Leben nicht nur sehr schwer machen, sondern diesem ein Remis abringen oder gar einen Sieg einfahren. Letzteres vor allem dann, wenn Nachlässigkeiten / Unkonzentriertheiten zu Kontern führen.

Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe, benötigt man gegen solche Teams eine schnellere Ballzirkulation, um dann doch irgendwann bei konsequentem Spiel (und sei es in der 89. Minute) den entscheidenden Raum zu öffnen, in den man dann hineinspielen und zum Torabschluss kommen kann. Dies scheint bei uns nach wie vor gegen entsprechend spielende Gegner ein Manko zu sein. Bereits in der letzten Saison war dies ein Kritikpunkt meinerseits. Schneller bedeutet aber auch noch konzentrierter, denn Schnelligkeit darf im Passspiel nicht auf Kosten der Präzision gehen. Das bedeutet aber auch, dass Spieler auf dem Platz sein müssen, die schnelles, präzises und sicheres Passspiel nicht überfordert.


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