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Sehe ich anders (BVB)

Nietzsche, Donnerstag, 05.09.2019, 11:50 (vor 2453 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das zentrale Argument des Artikels ist:

"Die Mannschaft ist den meisten Teams der Liga individuell deutlich überlegen und diese Überlegenheit wird immer spielentscheidender, je mehr man das Spielgeschehen in geordnete Bahnen lenken kann."

Das hört man oft, aber stimmt das eigentlich? Ich denke, nicht.

Wenn das Spiel etwas wilder und damit schneller wird, müssen alle Entscheidungen unter viel höherem Zeitdruck gefällt werden.
Sind es nicht gerade diese Situationen, in denen die höhere individuelle Qualtität so richtig wertvoll ist?

Bitte nicht falsch verstehen, ich plädiere nicht dafür, dass unsere Jungs grätschen und den Ball auf die Tribüne ballern. Oder dass Angriffe im Hurra-Stil nach vorn gebolzt werden.
Aber ordentlich Druck machen und Fehler provozieren würde uns einen riesengroßen Vorteil verschaffen.

Auf der anderen Seite hat ein limitierter Gegner bei langsamerem und kontrolliertem Spiel auch Atempausen. Er kann sich vor allem mental erholen und so die Fehlerrate niedriger halten.
Wenn der Gegner sich reinhaut, wir aber auch im hitzigen Gefecht ständig die besseren Lösungen finden, laugt das physisch und vor allem auch psychisch aus.

Ich finde das Argument also nicht überzeugend. Zumal die meisten Spitzenmannschaften auch so auftreten, wie ich es beschrieben habe. Den Gegner ständig bedrängen, ständig vor Probleme stellen, ständig (vor allem auch mental!) beschäftigen und Druck, Druck, Druck machen.


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