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Es wäre ein Fehler ihn abzugeben (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 03.09.2019, 11:01 (vor 2453 Tagen) @ Phil

Also wäre man bei Mario Götze, ja auch gemäß Selbstaussage in seiner Doku, dann jetzt bei Guardiola, Tuchel, Bosz, Stöger, Löw natürlich auch und dann jetzt Favre:

Trainer, die ihm Unrecht taten, ihn demontieren wollten, auf falschen Positionen einsetzen und irgendwie nicht bereit sind, dass er sein ganzes Potential entfaltet.

So klein kann die eigene Nase gar nicht sein...

Ich denke nicht, dass wir Mario Götze noch viele Jahre in der Bundesliga spielen sehen werden. Und in der CL auch nicht.


MFG
Phil

Mir persönlich hat Götze in seiner Rolle als ‚free-floating‘ Stürmer in der letzten Saison gut gefallen. Mittlerweile bin ich sogar davon überzeugt, dass diese Rolle ideal für ihn ist. Wobei ich bewusst den Begriff ‚Rolle‘ benutze und nicht von ‚Position‘ spreche. Sicherlich ist jede Position in jedem System nicht unbedingt als starr anzusehen, aber das ‚Halten‘ der Position ist schon ein Wesensmerkmal bei der Definierung von Positionen im Fußball (wobei die Torwartposition bei aller Interpretationsbreite immer eine Sonderstellung einnehmen wird). Und dieses ,Halten der Position‘ limitiert Götze mMn in seinem Spiel, zumal seien Schwächen dabei eher deutlich werden. In der Rolle als ‚fluider‘ Stürmer kann er nach meiner Einschätzung seine Stärken mMn am besten ausspielen und seine Schwächen fallen dabei am wenigsten ins Gewicht. So wird er auch für das Mannschaftsspiel am nutzbringendsten. Auch in seinen Anfangsjahren im Profifußball unter Klopp hat er sich immer mehr z. B. in die Halbräume bewegt alsdass er seine nominelle Position gehalten hätte. Was letztlich auch für seine Karriere in der Nationalmannschaft ein Problem war, wo Löw nie so recht wusste, auf welche Position er Götze stellen soll.

Wie auch immer, was in den Vertragsverhandlungen die Absichten und Beweggründe der Clubführung auf der einen und Götze (nebst Berater) auf der anderen Seite im einzelnen und in ihrer Gesamtheit sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Ob sich die Tatsache, dass es bislang noch zu keiner Einigung gekommen ist, nur auf das reduzierte Gehaltsangebot (für das es für mich nachvollziehbare Gründe gibt) einerseits und dessen Nichtakzeptanz verbunden mit dem Wunsch nach ‚sportlicher Perspektive’ (was immer dies auch im Detail heißen mag) andererseits zurückzuführen lässt, ist für mich eine offene Frage. Vielleicht geht es ja beiden Seiten darum, sich elegant vorneineinander zu trennen, wer weiß.

Wenn es nicht doch noch zu einer Einigung kommen sollte, dann trennen sich die Wege halt. So ist das Leben. Beide Parteien dürften sich auf dieses Szenario (wenn es nicht eh so geplant ist) vorbereitet haben. Die Clubverantwortlichen werden mMn sehr konkrete Vorstellungen haben, auf welche Weise sie Götze ersetzen werden ( was keineswegs in einer Art 1:1-Ersatz sein muss), und Götze wird wissen, wo er zukünftig spielen wird. Ob dies dann außerhalb der CL-Sphären sein wird, wird man sehen.


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