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Vertragsverhandlungen Mario Götze (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 29.07.2019, 13:07 (vor 2483 Tagen) @ Sascha

Es gibt halt mal Ringeltauben wie Sancho und leider handelt man auch mal mit Zitronen wie bei Schürrle. Beides ist sicherlich nicht der Normalfall. Es kommt mMn darauf an, dass die Rechnung bei den ‚Normalfällen‘ weitestgehend aufgeht.


Ich glaube, dass sich die "Normalfälle" da im Durchschnitt gesehen nicht viel tun. Der eine zeigt eine Leistung, die über dem liegt, was man sich erwartet hat, der andere darunter. Wenn der Saldo dann bei +/- 10 Millionen auf alle "Durchschnittskräfte" variiert, dann können wir das relativ locker verschmerzen.

Schmerzhaft sind da eher die Einzelfälle wie Schürrle und Götze, bei denen man hohe Ablösesumme + hohe Handgelder + hohe Gehälter vereinbart und am Ende einen sportlichen Gegenwert hat, den man auch mit deutlich geringeren Mitteln hätte erzielen können.

Bierdeckelrechnung: Götze und Schürrle jeweils rund 30 Millionen Ablöse, vermutlich jeweils 5 Millionen Handgeld und im Schnitt 9 Millionen Gehalt (Götze zwei Saison, Schürrle eine). Am Ende wird da irgendwas von 80 bis 90 Millionen aufgelaufen sein, dafür, dass man eine halbe Saison lang einen Backupstürmer hatte.

Da hätte man für die Hälfte der Ausgaben einen höheren sportlichen Etrag generieren können, bzw. hat das Geld die Gestaltungsmöglichkeiten des BVB deutlich mehr eingeschränkt als die Frage, ob Wolf nun zwei Millionen pro Jahr zuviel kassiert.

Es ist schon richtig, dass uns die Fälle Schürrle und Götze in dieser Rechnung schon ziemlich weh tun. Und allzu viele Fälle dieser Art können uns schon empfindlich zurückwerfen. Wobei eben Fälle wie Sancho da auch einen Ausgleich herstellen.

Was Struktur und Höhe des Gehaltsbudgets anbelangt, so muss dies ingesamt stimmig sein. Das heißt auch, dass die Einschätzung der zurückliegenden und aktuellen sportlichen Leistungen der einzelnen Spieler und die Erwartung in die zukünftigen sportlichen Leistungen bei Verhandlungen über Vertragsverlängerungen mit dieser ‚Stimmigkeit‘ in Einklang gebracht werden muss. Klar gibt es auch externe Faktoren wie z.B., ob es einen Markt für den betreffenden Spieler gibt oder nicht, wieviel man an Ablöse erzielen könnte und wie es mit eventuellem Ersatz ausschaut. Bei aller Anerkennung von Götzes Leistungen in der letzten Rückrunde, man muss mMn schon sehr von seiner zukünftigen Wichtigkeit für die Mannschaft überzeugt sein, wenn man mit ihm einen neuen Vertrag mit einer hohen Gehaltssumme anbietet. Wobei es da aus meiner Sicht eher Symbolcharakter hat, ob es am Ende 6, 9 oder 10 Mio € sind. Eine Menge Geld wäre so oder so gebunden. Ob Götze, den ich fußballerisch sehr schätze, tatsächlich einen solchen Stellenwert für die kurz- und mittelfristige Entwicklung unseres Teams hat? Ich weiß es nicht.

Hat Götze eigentlich einen Vertrag à la Robben bei Bayern, der ihm auch bei längerem verletzungs-/krankheitsbedingten Ausfall das volle Gehalt garantiert?

Was Wolf anbelangt, so hoffe ich bei ihm (wie generell bei jedem neuen Spieler), dass er die erhoffte Leistung zeigt und sich durchsetzt. Sollte dies nicht der Fall sein und der Club ihn verkaufen wollen, hoffe ich, dass die Höhe seines Gehaltes keine Hürde für andere Clubs darstellen würde.


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