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Löw rücksichtslos bei Reus (BVB)

Sascha, Dortmund, Dienstag, 26.03.2019, 06:52 (vor 2592 Tagen) @ FourrierTrans

Es ist auch noch keine Ewigkeit her, dass deutsche Anhänger mit "Wir sind wieder einmarschiert" bei einem Auswärtsspiel durch die fremde Stadt gelatscht sind. Zumindest übt diese Veranstaltung einen gewissen Reiz auf nationalistische Kräfte aus.


Aber nur weil das Nazipack die Nationalmannschaft für ihre widerwertigen Ansichten missbraucht, heißt das nicht, dass man deswegen nicht "die Mannschaft" anfeuern darf. Denn eigentlich ist "die Mannschaft" nun so gar nicht das, was sich die "braune Scheisse" unter einer deutschen Nationalmannschaft vorstellt.

Und nur weil jemand sich die Nationalfarben ins Gesicht schmiert und so ne schwarz-rot-goldene Hawaiikette trägt, ist man bestimmt noch nicht rechts. Das ist harmlose Folklore und wer Spaß dran hat, soll das machen.

Man muss diese Länderspiele nicht gut finden. Dafür gibt es sehr viele gute Gründe. Aber dass es auch leider Nazis gibt, die diese Bühne missbrauchen, lass ich als Grund nicht zählen.

SGG

Litze


Das hat ja auch niemand gesagt. Es ging mir um die Aussage, dass Nationalismus damit so überhaupt gar nichts zu tun hätte. Davon kann sich der Nationalmannschaftsfußball aber nicht freisprechen, so lange Nationalisten als solche auch in ihrem Fahrwasser mitschwimmen.


Naja, aber die schwimmmen doch in jedem Fußballclub mit. Also ich erinnere mich da noch an den beliebten Gassenhauer "Eine U-Bahn....", der von weit mehr als einer kleinen Minderheiten von harten Rechten gegröhlt wurde.
Ebenso wie das "Mekka der Nazis in Westdeutschland", Dortmund-Dorstfeld. Müsste man hier konsequent sagen "nach Dortmund ziehe ich nicht, solange die da nicht entschieden was gegen die Nazi-Community tun und diese kleiner wird".

Ich sehe dabei aber einen deutlichen Unterschied. Dass es auch Fußballfans unter den Nazis gibt, ist ja auch fast zwangsläufig. Warum auch nicht? Dass man ein völlig verstrahltes Welt- und Wertebild hat, heißt ja nicht, dass man sich nicht auch für eine Sportart begeistern kann.

Aber beim Nationalmannschaftsfußball kommt eben noch dieser "Nationalaspekt" dazu. Da geht es dann nicht nur um Fußball, sondern auch darum, sein Land vermeindlich zu repräsentieren.


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