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RN | BVB-Boss gibt Stöger Rückendeckung - Nichts neues zur Trainerfrage (BVB)

Phil, Donnerstag, 26.04.2018, 11:00 (vor 2818 Tagen) @ Alones

Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Natürlich sind da keine Vollidioten am Werk, aber gerade in der Trainerfrage hatten Watzke & Zorc bis auf Klopp nicht gerade häufig ein glückliches Händchen. Gerade die Bosz-Verpflichtung wirkt im Nachhinein schon so, dass man sich im Vorfeld nicht gerade viele Gedanken gemacht hat. Da frage ich mich schon, wie im Vorfeld keiner erkennen konnte, dass seine Art spielen zu lassen, mal so überhaupt nicht zum Kader passt. Dementsprechend bin ich da einfach skeptisch.

Ich halte diese Analyse weiterhin für nicht wirklich konsistent. Also dass da ein Kader nicht zu dem passte, was ein Trainer wollte. Es mag nicht perfekt gepasst haben, aber die Gründe dafür, dass das am Ende gar nicht ging, waren in meinen Augen andere.

BvM, Doll und Röber stehen auch noch in der Bilanz von Watzke & Zorc. Und mit jedem dieser Trainer, gab es entweder Zoff, oder man lag komplett daneben. Ich finde schon, dass man da etwas skeptisch sein darf. Sollte alles ganz anders kommen, okay. Dann ziehe ich meine Kritik auch gerne zurück.

Also mit van Maarwijk hat man den quasi insolventen und schwer angeschlagenen BVB jedenfalls noch einige Zeit ganz gut auf Kurs gehalten. Geholt hatten diesen Trainer aber ja auch noch andere.

Dass es am Ende unschön ausging, kommt halt manchmal vor. Dennoch war das eine absolut fruchtbare Zusammenarbeit und alle gemeinsam haben daran gearbeitet, den BVB irgendwie über Wasser zu halten.

Röber war dann ein kompletter Fehlschuss. Auch aus Chaos heraus geboren. Damals wurden ja unzählige Namen gehandelt. Ein ewiges hin und her mit van Maarwijk, von Heesen, Magath wurde kontaktiert (aber da nur im Schlafanzug anzutreffen, doch eher nicht gewählt), Hitzfeld wollte nicht...

Das waren aber auch schwierige Zeiten. Sollte man auch nicht vergessen.

Doll hat den BVB dann gerettet. Also ging seine Verpflichtung auf. Denn darum ging es dann ja erst einmal. Dass es dann mit ihm, bis auf den Pokal, nicht wirklich lief, lag wohl auch einfach an einer Art "Übergangszeit". Man hatte wieder etwas Luft zum atmen, aber eben auch nicht genug, um wirklich strategisch etwas aufzubauen.

Dann kam Klopp...

Das ist auch alles in Ordnung. Ich halte Kehl & Sammer für durchaus kompetente Verstärkungen. Aber die absolute Schlüsselposition ist nun einmal der Trainer. Und da bin ich mir nicht sicher, ob man wirklich weiß, wie diese Position besetzt werden soll.

Natürlich war das Zutrauen in die eigenen Arbeit schon einmal größer. Natürlich ist man unter den Umständen der letzten 1,5-2 Jahre auch ziemlich zermürbt worden. Und ja, der Trainermarkt ist ohnehin derzeit nicht sonderlich "leicht".

Dennoch hat man aus meiner Sicht durchaus einen Plan, den man verfolgt. In meinen Augen ist dabei aber vor allem wichtig, dass man die internen Strukturen aufbricht und verändert. Und dann erst ist relevant, wer genau da auf der Trainerbank sitzt. Dies zu erläutern, würde aber jetzt etwas den Rahmen sprengen.

MFG
Phil


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