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Warum überträgt sich die Domanz der spanischen Nationalmannschaft nicht (mehr) auf den Klubfußball? (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 21.07.2026, 15:12 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 56 Min.) @ Ulrich

Es gab übrigens auch Zeiten, in denen die beiden großen spanischen Vereine den europäischen Fußball dominierten, die spanische Nationalmannschaft aber keine Titel holte.

1964 wurde man Europameister, das konnte man erst 2008 wiederholen. 2010 wurde man das erste Mal Weltmeister.

In der spanischen Nationalmannschaft galt immer die Regel, dass aus jeder Region Spaniens Spieler in der Mannschaft oder zumindest im Kader vertreten sein mussten. Hinzu kam, dass aufgrund der Rivalität zwischen Real und Barça Mannschaft/Kader ausgewogen mit Spielern beider Teams besetzt sein mussten.

Erst Luis Aragonès, der 2004 die Position des Nationaltrainers übernahm, beendete diese Nominierungen nach Proporz. Damit war der Weg geebnet zur Implementierung einer einheitlichen spezifischen Spielweise, die sich mehr an der Barcelonas orientierte.

Schon bei der WM 06 in Deutschland konnte man in der Gruppenphase sehen, wie sich dies positiv auf das Spiel des Teams auswirkte. Im Achtelfinale setzten die Franzosen durch einfache, aber wirksame taktische Maßnahmen dann Spanier matt. Eine Niederlage aus der Aragonés gelernt hat. Bei der EM 08 führte dann kein Weg mehr am spanischen Team vorbei.


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