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Warum überträgt sich die Domanz der spanischen Nationalmannschaft nicht (mehr) auf den Klubfußball? (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

Copperfield, Saarbrücken, Dienstag, 21.07.2026, 07:10 (vor 19 Stunden, 24 Minuten) @ DaoNebula

Das würde ich gern mal wissen.

In der großen Xavi-Iniesta-Ära gewann nicht nur die spanische Nationalmannschaft alles, was es zu gewinnen gab, sondern auch die spanischen Vereine dominierten Europa. Der FC Barcelona, der damals wie heute die meisten Spieler der Nationalmannschaft stellte, gewann von 2008 bis 2015 dreimal die Champions League und auch die spanischen Vereine aus der zweiten Reihe kamen in diesem Wettbewerb regelmäßig weit und machten die Europa League praktisch unter sich aus.

Außerdem hatte jeder große europäische Verein mindestens einen spanischen Schlüsselspieler.

Heute kann davon keine Rede mehr sein, wenn man einmal vom Sonderfal Real Madrid absieht. Es ist fast so, als existierten Vereins- und Nationalmannschaften in zwei unterschiedlichen Universen.

Woran liegt das?

Das Spiel Spaniens ist perfekt für eine Nationalmannschaft die nicht oft zusammen trainieren kann. Kompakt stehen, viel Ballbesitz. Das wird auch in den U-Mannschaften von Kindesbeinen an dort trainiert. Mit den Spaniern. Das bietet die Grundlage in der Nationalmannschaft. Im Club-Fussball kommen dann andere Einflüsse aus anderen Ländern dazu. Aber stell dir mal vor Madrid / Barca würden so spielen. Mit Spanien gg Cap Verde hast du da ein Beispiel gehabt. Mit der größeren Offensive und eingespielten Passwegen hätte Real Cap Verde wohl locker 5:0 erledigt.


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