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BVB-Keeper Kobel als Courtois-Erbe zu Real Madrid? (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 14.07.2026, 09:45 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 5 Min.) @ DomJay

Das gerade du dagegen hälst lässt mich dann doch etwas zweifeln :-)

Kommt wohl auch viel drauf an was ein Manuel Neuer noch so vorhat. Ich denke wenn Urbig wirklich höhere Ambitionen hat dann wäre es mit 23 auch langsam Zeit Stamm zu spielen und mehr Einsätze und damit Erfahrung zu sammeln.


Ich denke er ist weit vor dem Plan. Man muss sich zB mal erinnern was in Köln passierte. Er ist am Druck erst mal gescheitert und ein erfahrener Schwäbe übernahm wieder. (Der eigentlich weg wollte)

In Freiburg hatte man konsequent auf Atubolu gesetzt, der auch seine Schwächephasen hatte und bis heute noch so seine Aussetzer hat, die zwar weniger, aber auch nicht wirklich selten geworden sind. Dieser unbedingte Rückhalt für Atubolu hat dazu geführt, dass er sich stabilisieren und weiterentwickeln konnte. Er trug zum Erfolg in Liga und EL bei, wurde die Nr. 1 der U 21-Nationalmannschaft und ist einer der Kandidaten für die Nr. 1 der A-Nationalmannschaft.

Der EffZeh ist da einen anderen Weg gegangen. Ob dieser für den Club der bessere war, kann man durchaus diskutieren. Für Bayern war es jedenfalls die Gelegenheit sich ein vielversprechendes Torwarttalent zu sichern.

Man geht in München mit Urbig einen anderen Weg. Weder stellt man ihn als Nr. 1 dauerhaft ins Tor, noch setzt man ihn dauerhaft auf die Bank. Vielmehr bekommt er als Nr. 2 seine Einsatzzeiten, die sich sukzessive steigern. Zwar ist dies ein quasi sich zwangsläufig ergebender Weg, wenn man einen Neuer im Tor hat, der sich bald verabschieden wird. Aber es ist offensichtlich auch der Weg, der am besten zu Urbig passt.


Sounds familiar? 2004-2006 hatte der BVB doch eine recht ähnliche Situation. Weidenfeller/Warmuz.

Nun ist Urbig in München. Und obwohl Bayern ganz locker 30-40 Millionen ausgeben könnte und der Posten auch sicher heiß begehrt ist, macht man es nicht. Obwohl mit Nübel ein anderer guter deutscher Torhüter verfügbar und unter Vertrag stünde, geht man dennoch den Weg mit Urbig.

Und weder ist Bayern die Wohlfahrt noch ist Kompany ein schlechter Trainer

Die kommende Saison dürfte wohl entscheidend werden, ob Bayern diesen Weg mit Urbig weiter gehen wird. Urbig wird mehr geplante Einsätze bekommen und weitere ungeplante Einsätze infolge verletzungsbedingter Ausfälle Neuers sind nicht unwahrscheinlich.

Bis jetzt ist dieser Weg erfolgreich und es spricht aus aktueller Sicht nichts dagegen, dass dies auch weiterhin so sein wird.


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