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"Fußballprofi mit Christusfimmel: Platzverweis für Jesus!" (Kommentar in der taz) (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

Lordran, Mittwoch, 17.06.2026, 12:30 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 55 Min.) @ Mob-Jenson

Eine sehr gute Einordnung zum heutigen Thema: https://taz.de/Fussballprofi-mit-Christusfimmel/!6187200/

Es gibt bestimmt Schlimmeres als Fußballer, die gemeinsam beten, ihren Glauben ausleben. Nmecha jedoch ist längst in die Rolle eines Predigers gewechselt. Er ist das deutsche Gesicht einer Gruppe von Fußballern, die sich zu einer Vereinigung namens „Ballers in God“ zusammengetan haben.

Deren Chef, der ehemalige englische Fußballprofi John Bostock, hat zahlreiche prominente Kicker für seine Plattform gewinnen können, darunter etwa den brasilianischen Torhüter Alisson Becker. Auf Instagram folgen den gläubigen Kickern über 750.000 Menschen. „Impacting the beautiful game for Jesus“, ist das Motto der Vereinigung, die man getrost als evangelikale Sekte bezeichnen kann.

Bostocks Verbindungen zu führenden Aktivisten der fundamentalistischen Awakening-Bewegung in Europa, die Homosexualität für eine krankhafte Abart hält und Konversionstherapien anbietet, sind gut belegt. Erst im Mai veröffentlichte Nmecha auf seinem Youtube-Kanal ein langes Interview mit Bostock, in dem er ihn als seinen Mentor bezeichnet.


Ein linksreaktionäres Blatt sondert Dinge über Erzkonservative ab. Glückwunsch!

Die taz über Nmecha:

"Fussballprofi mit Christusfimmel. Platzverweis für Jesus!"

Die taz über Rüdiger:

"Der Mann der alle mitreisst. Rechte Fingerzeige!"

Nichts neues bei der taz. Doppelmoral konnten die schon immer.


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