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Der Artikel ist bei aller angedeuteten Positivität schon sehr reißerisch.... (BVB)

Smeller, Dortmund, Dienstag, 19.05.2026, 21:58 (vor 11 Stunden, 50 Minuten) @ THengen
bearbeitet von Smeller, Dienstag, 19.05.2026, 22:02

„Und was kommt da plötzlich zum Vorschein? Es ist ein zartes Pflänzchen der Hoffnung, das in einem noch etwas blassen gelb-schwarzen Farbton aus dem grauen Mief der jüngeren Dortmunder Vergangenheit keimt.“

Die Formulierung vom „grauen Mief der jüngeren Vergangenheit“ erscheint deutlich überzogen. Schließlich standen wir 2023 kurz vor der Meisterschaft, erreichten 2024 beeindruckend das Champions-League-Finale und qualifizierten uns 2025 nach einer starker Aufholjagd und einem super Turnaround erneut für die Königsklasse. Von einer durchweg tristen Vergangenheit kann daher kaum die Rede sein.

2023 und 2024 waren für mich beides Saisons, wo man eher durch Glück plötzlich eine Titelchance hatte. Das war beides kein Erfolg, der irgendwie geplant war. Gerade 2023 sind wir da eher wie die Jungfrau zum Kinde gekommen. Was eben vor allem für mein Empfinden spricht, ist, dass null darauf aufgebaut wurde.

„In diesem Zuge sollte man auch am eskapadenfreudigen Karim Adeyemi nicht länger festhalten und den nicht selten als Quertreiber auftretenden Offensivspieler im Sommer noch zu Geld machen. An Interesse am pfeilschnellen Offensivmann soll es wohl nicht mangeln und Adeyemi selbst gelingt es nicht, sein Potenzial dauerhaft auf den Platz zu übertragen. Will der BVB noch Geld für den 24-Jährigen sehen und zeitgleich Gehalt für andere Spieler einsparen, dann in diesem Sommer.“

Es wirkt immer wieder erstaunlich, welche Spieler von manchen Experten in den Sportmedien vorschnell abgeschrieben werden. Einen Spieler wie Karim Adeyemi zu ersetzen, dürfte alles andere als einfach sein. Seine Torquote ist durchaus ordentlich, und er besitzt neben einem fantastischen Tempo das außergewöhnliche Potenzial, immer wieder Leistungen auf Weltklasse-Niveau abzurufen – auch wenn dies bislang noch zu selten konstant gelingt. Zudem erscheint die Darstellung seiner angeblichen „Eskapaden“ stark überzeichnet. Im Vergleich zu anderen Vorfällen im Profifußball wirken die Diskussionen um ihn teilweise unverhältnismäßig. Dass heute bereits ein Rap-Video als Skandal gilt, sagt mitunter mehr über die öffentliche Wahrnehmung als über den Spieler selbst aus.

Genau, das Rap-Video ist hier der ausschlaggebende Grund. Nicht etwa seine Aggressionsprobleme, wo er plötzlich gelb/rot gefährdet ist, oder diese Mysterybox. Diese Leistungen auf Weltklasse-Niveau kannste in mittlerweile 4 Jahren an einer Hand abzählen.


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