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wollen wir wirklich zusehen, wie sich 22 Erwachsene wie im Sandkasten benehmen? (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 13.05.2026, 22:26 (vor 10 Stunden, 49 Minuten) @ Phil

Kühne Behauptung.

Nicht nur deshalb, weil mit Real ein ebenbürtiger Rivale vorhanden ist oder Atlético immer ein Stolperstein sein kann.


Dafür gewinnen sie aber oft die spanische Meisterschaft ;-)

Ich für meinen teil bleibe dabei: Im modernen durchkommerzialisierten Fußball ist es keine so große oder gar mit früheren Zeiten vergleichbare Leistung solche Titel zu holen. Klar, Barcelona wird nun nicht wie Bayern München 14/15mal Meister. Aber wenn man nun nicht völlig daneben langt, wirst du mit denen halt auch mal Meister.So viele Trainer waren nun nicht dort, die länger als ein Jahr arbeiten durften denen das nicht gelang :-)

Sondern vor allem deshalb, weil es bei Barça nicht einfach darauf ankommt Meister zu werden. Sondern auch auf das ,wie‘. Wobei Trainer, die fußballerisch einen Defensivansatz verfolgen, überhaupt keine Chance hätten bei Barça die Trainerposition zu übernehmen. Und auch Offensivapologeten müssen in der Lage sein, aus z.T. sehr jungen und hochtalentierten Spielern und mitunter nicht ganz einfachen Charakteren eine Mannschaft zu formen, die Freude am offensiven Fußball hat und diese auch vermittelt.


Das sie überhaupt über das WIE großartig nachdenken zeigt ja wie inflationär dieser Titel dort erreichbar ist :-)


Ansonsten ist deine Erzählung halt recht schlüssig, aber im Resultat halt auch irgendwo egal. Keiner weiß, was gewesen wäre wenn :-)

So oder so gab es eine Saison in Deutschland, bei der eine Mannschaft mit unfassbar viel Glück komplett ungeschlagen bleiben musste, damit der FC Bayern in bald 15 Jahren nicht Meister wird. ALso kann es nun nicht nur an den wunderbaren Trainerkünsten von Pep, Jupp oder Hansi gelegen haben :-)

Ich sehe aktuell kaum große Trainer, die irgendwo wirklich etwas qua ihres Talents erzeugt haben. Der letzte war sicherlich Alonso in Leverkusen. Davor Klopp bei uns. Mourinho in Porto. Aber sonst? Oder fällt dir was ein?

Und jeder Trainer, der dies nicht tat, steht bei mir halt einige Stufen unter Trainern, die eben Klubs durch ihre Arbeit auf andere Level gehoben haben und dann auch dort Erfolge hatten.

Aber alles auch eher eine akademische Debatte. Denn natürlich muss man auch erstmal Startruppen a la Real Madrid managen. Oder halt wie du beschreibst die verschrobenen Erwartungen in Barcelona. Usw. usw.

MFG
Phil

Ich mag den Hansi.

Und bei Barça mag man ihn auch.

Selbst wenn er bei einer Schwächephase den ‚Gesetzen des Marktes’ folgend vorzeitig seinen Hut wird nehmen müssen, diesen Abend wir er wohl nie vergessen:

https://www.kicker.de/emotionaler-flick-wie-die-spieler-reagiert-haben-war-unglaublich-1218328/artikel

Was die Wirkung von Trainern anbelangt, so muss man mitunter vielleicht etwas genauer hinschauen oder den Blickwinkel ändern.

Wer Klopp sagt, kommt um Rangnick nicht herum. Sicherlich hat auch er auf Lobanowskyjs Fußball aufgebaut, aber der Fußball Rangnickscher Prägung hat schon das bisherige Fußballjahrhundert mitgeprägt.

Oder Louis van Gaal. Keine zwei Jahre bei Bayern, nach erfolgreichem ersten Jahr in seiner zweiten Saison im aussichtslosen Machtkampf mit Uli Hoeneß verstrickt und mit Teilen der Mannschaft zerstritten. Dennoch hat er (wie auch Hoeneß später zugab) mit der Implementierung seines Positions- und Passspiels die alles entscheidenden Grundlagen für die Dominanz der Bayern in den folgenden Jahren bis heute geschaffen.

Entsprechend weitere Beispiele dürften sich finden lassen.


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