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Wow...es gibt echt ein paar mega spannende Entscheidungen nächstes Wochenende (Spieltage)

guy_incognito, Rhein-Neckar, Montag, 11.05.2026, 13:17 (vor 3 Stunden, 52 Minuten) @ Phil

Bundesliga: Die letzten drei sind alle punktgleich, 16. spielt gegen den 18., bei dem Rumgerumpel von Pauli und Wolfsburg sehe ich Heidenheim schon als lachenden Dritten.


Also die Bundesliga hat nun 297 Spiele absoliviert. Alles in allem gucken Menschen wohl so 30.000 Minuten (also Nachspielzeiten, dass rumgestehe wenn die VAR-Vögel versuchen eine Entscheidung zu trewffen und sonstige Wartezeiten inklusive) nun zu seit dem Sommer 2025.

Und am Ende ist es nun mega spannend, ob Heidenheim, Wolfsburg oder St.Pauli sich den Platz in der Relegation sichern können :-) Ich habe jetzt schon eine gewaltige Gänsehaut.

Die Liga hat da schon ein gewaltiges "Relevanz-Problem" ...

Das Relevanz-Problem ergibt sich aber weniger aus diesen drei (und da sind wir uns sicherlich einig) vollkommen irrelevanten (bzw. unnötigen) Vereinen, sondern aus fehlender Vermarktung und fehlenden Einnahmemöglichkeiten der Clubs.

Wolfsburg, Leverkusen und RB haben Sonderrechte zugesprochen bekommen (warum auch immer), die breite Masse kann nur mit recht limitierten Mitteln haushalten. Ein Newcastle United, hier vielleicht von der Größe und Reichweite mit Stuttgart oder Frankfurt vergleichbar, wird vom saudischen Staatsfond übernommen und kann sich das Geld selber drucken. Jetzt ist Newcastle in dem Zusammenhang ein schlechtes Beispiel, da sie jede Menge Geld für durchschnittliche Spieler versenkt haben und weiterhin im Niemandsland herumgurken.

Im Falle von Manchester City und Chelsea hat das aber recht schnell funktioniert.

Natürlich würden die Bayern die Liga zumindest in den ersten 5-10 Jahren weiter dominieren, einfach weil die die professionellen Strukturen, die Reichweite und die internationalen Verbindungen haben. Aber je nachdem wie der Business Case Bundesliga für externe Investoren aussieht, dürften andere Clubs die Lücke schließen.

Jetzt kann man böse und provokant formulieren, dass eigentlich wir Fans die Zustände zu verantworten haben, da wir die Mitbestimmung der Vereine in den Fußballunternehmen einfordern.

Damit bleibt die BL weiterhin unsexy, zumindest im Kampf um die Meisterschaft.

Somit muss man sich auf das stürzen, was übrig bleibt.

In diesem Fall wünscht man sich den Abstieg des VfL Wolfsburgs. Der mag zwar sinnbildlich für die Ungerechtigkeit im deutschen Profifußball stehen, aber nur weil der dann erstmal weg ist, wird sich nicht viel ändern.

Die alte Bundesliga bekommen wir sowieso nicht zurück und für größeren Wettbewerb (der nicht garantiert ist) müssten erhebliche Kröten geschluckt werden.

Und ja, ich weiß, noch müssen wir mitzittern, ob nun Hoffenheim, Leverkusen oder der VFB nächstes Jahr früh in der CL ausscheiden düfen. Und wer sich nun noch den Platz für die Conference League sichern wird... Oder bekommt die Bundesliga nun doch 8 oder 9 Startplätze international? Ich habe das nicht mehr wirklich weiter mitverfolgt.

Aber korrekt ist: Alles unterhalb dieser ersten Bundesliga ist doch recht spannend und abwechselungsreich.

MFG
Phil

Liegt vielleicht auch daran, dass die 2. Bundesliga sehr viel von dem hergibt, was wir aus der Bundesliga von vor 20-30 Jahren kennen ;)


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