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Selektive Wahrnehmung vs datenbasierte Betrachtung am Beispiel Nnamdi Collins (Fußball und Sport allgemein)

Blarry, Essen, Mittwoch, 18.03.2026, 18:55 (vor 13 Stunden, 4 Minuten) @ Will Kane

Man muss aber schon ein wenig dazu beitragen, in der Schublade zu landen, oder zumindest viel Pech haben.

Das bei der Flugunfalluntersuchung oft verwendete Schweizer-Käse-Modell lässt sich ganz gut auf den Fußball übertragen. Ein minimaler Fehler beim Verteidigen eines vollen Strafraums kann zum Gegentor führen, wenn keine Sicherungsmechanismen mehr zwischen Ball und Tor stehen. Ebenso bleiben Riesenböcke immer und immer wieder ohne Folgen (außer einer kurzen Pulsbeschleunigung), weil zwischen dem originären Fehler und der möglichen Torerzielung Zwischenschritte nötig sind, die nicht immer eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit haben müssen.

Mal den Kollegen Anton fragen nach seiner bilderbuchmäßigen Vorlage auf Ribeiro am Samstag. Eine größere Einladung kriegst du als Stürmer nicht. Dennoch musst du erst den unerwartet vor dir auftauchenden Ball sauber annehmen, dann auf den groben Umriss des Torgehäuses schießen, und dann noch am Torhüter vobei. Selbst wenn jeder dieser Zwischenschritte eine Wahrscheinlichkeit von 75% zum Gelingen hat, bleiben nach drei möglichen Ereignissen nur noch knapp über 40% Gesamtwahrscheinlichkeit übrig.


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