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Woher soll das Vertrauen kommen? (BVB)

markus, Dienstag, 22.07.2025, 18:02 (vor 175 Tagen) @ Gargamel09
bearbeitet von markus, Dienstag, 22.07.2025, 18:06

Es ging um 11 Punkte in sieben Spielen. Und dann solltest du dich mal für eine Sichtweise entscheiden. Wenn dir 70 Punkte pro Saison als Zielschnitt deutlich zu hoch gegriffen sind, solltest du auch nachvollziehen können, wenn man diese Lücke als unüberbrückbar gehalten hat.


Als Kovac kam, waren es nur vier Punkte Rückstand. Und da waren einige User der Meinung, dass es sich nicht mehr lohnen würde, ihn zu holen. Besser mit Tullberg weitermachen und die Saison vorzeitig abhaken. Und 70 Punkte müssen nicht geholt werden. Es haben 57 gereicht. Ist aber auch egal. Vorzeitig aufgeben ist der größte Fehler, den man machen kann.


Aber machst Du nicht genau das und das schon seit geraumer Zeit?


Nein. Du kannst ja mal hier lesen, wer was geschrieben hat https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2718198


Ich meinte das nicht bezogen auf vergangene Saison, sondern generell.

Dass man im Januar, speziell nach der Leistung in Kiel, bezogen auf vergangene Saison, nicht unbedingt mehr von großen Taten ausgehen konnte, da war Sascha sicherlich nicht in der Minderheit. Am Ende landete der BVB auf Platz 4, was einem Wunder gleichkam, aber eben auch nur das Minimalziel war, weil man wieder nicht gut gearbeitet hat und auch noch mit Sahin aufs unerfahrene falsche Pferd gesetzt hatte.

Ich weiß nicht, was diese Umschreibung soll. Es ist ganz konkret und der Absolutheit geschrieben worden, dass es das endgültig war mit der Champions League. Ich habe dann noch einmal nachgefragt, ob es dann wirklich war. https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2718221
Das ist bejaht worden. Das würden wir „niemals“ in 16 Spielen schaffen.

Hier habe ich auch auf einen anderen User geantwortet, der ebenfalls aufgeben wollte https://www.bvb-forum.de/index.php?id=2718295

Wenn irgendetwas ein Fehler ist, dann genau diese Einstellung. Kann man ruhig mal zugeben. Es war richtig, dass man mit einem neuen Trainer versucht, das Ruder herumzureißen. Und nicht einfach aufzugeben und an die neue Saison zu denken.

Wer im Sommer einen schlechten Job macht und das hat der BVB die letzten 2 Jahre gemacht, der muss dann eben im Januar versuchen, das wieder zu korrigieren. Das ist 2 x geglückt, sollte aber tunlichst vermieden werden.

Komisch nur, dass der Tenor des Forums in der letzten Sommerpause der war, dass die Transferperiode (einschließlich Trainerwechsel zu Nuri) sehr gut war. Gab einige wenige, die das anders gesehen haben (u.a. Alones, Nico und ich). Ich habe zum Beispiel mehrfach gemeint, dass die Taktik, einfach Stuttgart kaputt kaufen zu wollen und wahllos überall irgendwelche Spieler zu kaufen wie einen Schlüpfer in der Grabbelkiste bei Kik, nicht wirklich durchdacht ist. Auch unseren Erfolgscoach gehen zu lassen und durch einen (eigentlich noch) Azubi auszutauschen, hielt ich nicht für überzeugend. Ich habe hier sogar mehrfach darauf hingewiesen, dass Trainerwechsel nicht automatisch eine Verbesserung sind und die Messlatte mit der Fast-Meisterschaft und dem CL Finale verdammt hoch liegt.

Wir wären daher aus meiner Sicht gut beraten, wenn wir zwei Dinge tun würden. Einmal, dass man weniger auf Momentaufnahmen schaut. Es ist nicht alles hoffnungslos verloren, wenn man am 18. Spieltag sechs Punkte aufholen muss. Und einmal, dass man nicht den Rückschaufehler macht. Im Nachhinein ist es immer einfach, alles besser zu wissen. Wer aber in der Sommerpause 2024 weit aus dem Fenster lehnend gejubelt hat, ist nicht unbedingt glaubwürdig, wenn er hinterher die Transfers kritisiert.


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