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Hohle Aussage wurde gemacht - Aussendarstellung des BVB (BVB)

koom, Mittwoch, 12.03.2025, 10:28 (vor 336 Tagen) @ CHS

Mal ganz ehrlich: Die Pressearbeit und Aussenwirkung vom BVB ist schon auch sehr sehr schlecht. Und das ja auch schon seit Jahren. Das fing mit dem wirr inszenierten "persönlichen" Video von Terzic an, der da spontan (ablesend) zu den Fans sprach. Und jetzt das permanente uninspirierte Phrasengedresche mit dem "Worst of" von 50+ Jahren Bundesliga.

Ich schweife mal kurz ab: Warum erfreut sich Robert Habeck im Vergleich zu seiner Partei so großer Beliebtheit? Weil der so geredet hat, als ob er mit einem abends am Tisch zu Hause gesessen hat, während man sich ne Stulle schmiert. Verständlich, echt, real. Und auch wenn sich jetzt mittlerweile einige hier ne Wut hobeln über Klopps Werbeaktionen (oder seine Red-Bull-Zugehörigkeit), es gibt praktisch kein Interview von ihm zum Fußball, wo man den Eindruck hat, dass er einfach irgendeine dämliche Phrase in die Notizbücher diktiert, sondern eine vernünftige, ehrliche Antwort/Einschätzung gibt. Und vielleicht auch mal patzig wird.

Klar, als börsennotiertes Unternehmen muss man vorsichtig sein in der Aussendarstellung. Allein dieser Fakt macht es auch echt oft schwierig, den BVB als Klub des Volkes irgendwie wahrzunehmen, weil man da immer im Hinterkopf einen DVAG-Finanzberater hat, der einem tolle Anlagen verkaufen will, während die Küche brennt.

Ich fürchte manchmal, dass diese Denke mit der Aussendarstellung so sehr in den Köpfen ist, dass man es selbst glaubt. Also auch intern. Das man sich selbst belügt, rund um die Uhr. Das man nicht irgendwas anspricht, das offensichtlich kaputt is oder durchaus auch mal ehrlich sagt, dass man gerade bestimmte Dinge sanieren muss, die gerade Mist sind. Weil das ja Auswirkungen auf die Börse hat.

Die Krux ist, dass man anhand der Aussendarstellung, auch der Vita der handelnden Personen, kaum Glaube aufbauen kann, das es intern wirklich anders läuft, knallhart und fachkundig Analysen gemacht und diskutiert werden und mit Überzeugung Pläne erarbeitet, die man dann auch durchführt. Jaja, der Ricken und seine "ich sehe Männer in Nadelstreifen". Das war allerdings auch nur eine Werbung. Worte, die ihm vor 20 Jahren in den Mund gelegt wurden. Kehl war auch nie jemand, der groß aufgefallen ist. Watzke erläutert seit mindestens 5 Jahren nachdrücklich, dass er vom Fußball keine Ahnung hat ausser Fuß und Ball. Und Sammer hört man regelmässig auf Sky wie der wirre Opa im Altersheim reden, wie er vom großen Krieg erzählt.

Aber vielleicht irre ich mich...


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