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"Das eine Spiel zu viel": Lukeba fehlt Leipzig wochenlang (Fußball und Sport allgemein)

AGraute, Dienstag, 03.12.2024, 16:20 (vor 429 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Personell hat Rose kaum noch Handlungsspielraum, nachdem mit Castello Lukeba der nächste Leistungsträger für längere Zeit weggebrochen ist. "Die Verletzung war ein bisschen stärker als wir das erhofft und nach der Auswechslung vermutet haben", berichtete der Trainer über den Franzosen, der sich gegen Wolfsburg offenbar einen Muskelbündelriss zugezogen hat.

Augenscheinlich ist, dass die schwere Blessur eine Folge von zu riskanter Belastungssteuerung ist, auch Rose stritt das gar nicht ab: "Wir befinden uns in einem Teufelskreis. Die Spieler werden weniger, du musst teilweise ins Risiko gehen. Er kam aus einer Muskelverletzung, musste gleich viel spielen. Das war wahrscheinlich das eine Spiel zu viel, das wahrscheinlich dazu geführt hat, dass er jetzt wieder verletzt ist."

Lukeba hatte nach einer Oberschenkelverletzung gleich wieder gegen Hoffenheim und Juventus Turin zwei intensive Partien über die volle Spielzeit bestritten, ehe gegen Wolfsburg bei einem Sprint nach einer halben Stunde der Oberschenkel das K.o.-Signal ausströmte. Nun wird er erneut rund zwei Monate fehlen.

Ähnliches droht auch bei Lutsharel Geertruida, doch der Niederländer ist unersetzlich. "Wir haben keine Chance, ihn rauszunehmen und zu entlasten. Wir können ihn nur gut regenerieren, gut behandeln und bestmöglich vorbereiten", sagte Rose, dem aktuell mit Geertruida, Henrichs und dem unverwüstlichen Kapitän Willi Orban nur drei gelernte Verteidiger und insgesamt nur 13 Feldspieler mit Profierfahrung zur Verfügung stehen. Möglicherweise kehrt Lukas Klostermann zurück, der seine Oberschenkelverletzung auskuriert hat, dafür zuletzt aber über Knieprobleme klagte.

Die Personalsituation in Leipzig ist so wie RB Leipzig selbst: scheiße.

Erfrischend finde ich dann doch die ehrlichen Worte von Rose. Weiter oben im verlinkten Artikel wird noch darauf eingegangen, dass Rose Ergebnisse braucht, damit er seinen Job behält(eventuell auch ein Grund für den Einblick?!). Dieser zusätzliche Druck macht es den Trainern vermutlich noch deutlich schwerer auf einen unerfahrenen, aber dafür fitten Nachwuchsspieler statt einen angeschlagenen Profi zu setzen.

Es wäre wirklich interessant mal zu erfahren, wie häufig die Trainer die Empfehlungen der medizinischen Abteilungen übergehen. Bei Lukeba hat man es scheinbar gemacht und nun die Quittung in Form einer schwereren Verletzung bekommen.


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