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Gegenrede... Warum 15:30 Uhr für Kinder so wichtig ist (Spieltage)

VinnieJones, nähe Münster, Sonntag, 24.11.2024, 10:25 (vor 421 Tagen) @ PaBe
bearbeitet von VinnieJones, Sonntag, 24.11.2024, 10:38

Sollte sich viel stärker für diesen Termin einsetzen. Das Spiel haben gestern viele genau so wie ich genutzt und den kurzen Sohnemann über die Schoßkarte mitgenommen.

Vielleicht ist den Vereinen gar nicht bewusst, dass sie um diese Generation kämpfen müssen. Schon in den Kitas sind Mbappe (und damit aktuell Real Madrid), CR7 und Messi die absoluten Superhelden. Das, was für uns Superman und Batman waren.

Die Vereine verlieren da wirklich lokal die Basis bei den Kids und dem kann man nur entgegen wirken, wenn man ihnen so oft wie möglich die Chance zum Stadionbesuch gibt.


Das Argument zieht irgendwie gar nicht mMn. Zumindest wenn man es auf die Uhrzeit bezieht. Schon mal geschaut wann Madrid, Barcelona und PSG in der Regel spielen? 20 Uhr, 21 Uhr oder in Spanien gern auch mal erst um 22 Uhr. Ich verstehe deine Aussage - nur hat das mit der Uhrzeit rein gar nichts zutun.

Das die Uhrzeiten teilweise extrem Familienunfreundlich sind ist unbestritten. Dass scheint aber offenbar nicht das Kernproblem vom DFB/DFL zu sein.


Doch das Argument zieht absolut. Ich habe einen 6-jährigen hier sitzen und für den ist zuhause die Anstosszeit zweitrangig. Im Fernseher ist wegen Video on Demand jedes Spiel, jede Zusammenfassung jederzeit verfügbar. Ganz egal ob es Bundesliga, Premier League oder Primera Division sind. Wenn Dortmund spielt, guckt er das immer gerne mit, aber in der Regel nicht konzentriert das ganze Spiel. Zusammenfassungen werden Querbeet geguckt.

Aber der große Unterschied zwischen Real Madrid, Chelsea und der Borussia ist das Stadionerlebnis. Er war bis jetzt dreimal in Dortmund. Gegen Augsburg (5:1), gegen Darmstadt (4:0) und gestern gegen Freiburg. Das Erlebnis ist für den Kurzen einfach total prägend und beeindruckend. "Stadion-Wurst ja ok, Fanta nehme ich auch, aber Papa wir müssen jetzt auf die Tribüne." Da war es 14:30 Uhr. Der sitzt da und betrachtet einfach nur dieses Stadion und was alles passiert. Er freut sich auf die Mannschaftsaufstellung, auf YNWA und auf alles andere. Ich habe ihn nach dem 4:0 gefragt, ob er schon mal gehen möchte, damit es nicht ganz so voll wird. Auf keinen Fall man könnte ja was verpassen.

DAS ist der Unterschied zwischen jedem x-beliebigen Verein den er ständig im Fernsehen sehen kann und dem BVB. Und dieses Erlebnis ist mit 6 Jahren Freitagsabends und eigentlich auch noch um 18:30 Uhr schwierig. Da ist Samstag 15:30 Uhr einfach perfekt.

Bekannte aus Dortmund hatten gestern auch Ihren Nachwuchs das erste mal mit im Stadion. Die haben das Gleiche berichtet.

Dazu ist Samstag 15:30 Uhr auch für jeden erwachsenen Fußballromantiker einfach die schönste Zeit.


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