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Japan gibt Reisewarnung für NRW aus (Politik)

istar, Montag, 22.07.2024, 09:18 (vor 570 Tagen) @ Foreveralone

Das ist kein sachlicher Beitrag. Bin gespannt, ob Du auch Argumente hast, die besser sind als die des OK-Ermittlers (und Funktionärs) hier im Interview:

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/drogenkrieg-in-koeln-holland-muss-uns-eine-mahnung-sein-19865489.html

- Die Nachfrage ist jetzt gestiegen, selbst angebautes Cannabis noch nicht vorhanden.
- Cannabis vom Schwarzmarkt ist u. U. günstiger, in jedem Fall bequemer und klingelt mehr.
- Vereinsstrukturen zum Anbau sind problematisch und kompliziert (stützt eigentlich nur das vorige Argument, fand es aber spannend, weil es sehr klingt wie: Da haben sich Idealisten was ausgedacht, das auf dem Papier gut klingt).
- Dass auch 25 bis 50 Gramm Besitz nicht strafbar sind, macht die Verfolgung gewöhnlicher Dealer im Grunde unmöglich.
- Der Aufbau einer starken Cannabis-Schwarzmarkt-Infrastruktur begünstigt die Zweitnutzung der Infrastruktur für Kokain & Co.
- Es versteht immer noch niemand, warum bestimmte Delikte auch rückwirkend straffrei gestellt wurden.

Wohlgemerkt, das sind alles Argumente aus der Strafverfolgungspraxis, die nichts mit „Cannabis ist eine böse Droge“ zu tun haben.


Man hätte ja auch bestimmte Shops aus dem Boden stampfen können.

Die Cannnabis-Debatte ist hier vor allem eine ideologisch geprägte von konservativer Spießigkeit "alter weißer Männer"(tm). Finde es sogar bemerkenswert das selbst eisenharte Gender-Befürworter ein Problem mit der Legalisierung haben.


Es geht möglichst darum, Menschen Spaß an einer Freude zu nehmen, die man persönlich nicht teilt. Das ist schlicht intolernat


Nein, man hätte „bestimmte Shops“ nicht aus dem Boden stampfen können, weil die konsequente Legalisierung, wie sie anfangs angedacht war, gegen EU-Recht verstößt.

Die Coffeeshops in Holland dürfen zwar Gras legal verkaufen, aber sie müssen es sich illegal besorgen.
Das wird in den Niederlanden nicht verfolgt, weil es ein Legalitätsprinzip wie bei uns nicht gibt.

Und genau diese Praxis hat dazu geführt, dass die Mocromaffia zu dem geworden ist, was sie ist, nämlich eine mittlerweile staatsgefährdende Organisation.

Insofern hat Reul natürlich recht. Entweder man legalisiert richtig oder man lässt es. Dieser typisch deutsche Weg ist absurd.


Was wäre denn der richtige legalsiserte Weg gewesen, wenn weder shops noch der Eigenanbau dazu führen das diese Mafiosi sich breit machen?

Bei geringen Mengen wird sowieso immer eingestellt,das war schon vor dreißig Jahren so, als ich deswegen Post bekommen habe.

Frage mal gewisse Bürger in Bayern, wie es denen schon ergangen ist, wenn sie "geringen Mengen" erwischt wurden.

Der richtige Weg wäre gewesen, es wie in den USA oder Chile zu machen, Anbau und Handel komplett zu legalisieren.
Wenn das wegen EU-Recht nicht geht, hätte man auf EU-Ebene darauf hinarbeiten müssen.

Ich lebe in NRW. Von Erfahrungen aus Bayern kann ich nicht berichten.
Damals hat jedenfalls ein nicht vorbestrafter Kumpel, der mit hundert Gramm Haschisch groß ins Gewerbe einsteigen wollte, zwei Wochen Jugendarrest bekommen.
Bei mir wurde zweimal wegen ein paar Gramm eingestellt.


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